Geographie

Das Fach Erdkunde in der Schule lässt sich kennzeichnen durch die Überschrift:
 
Naturfaktoren und Menschen prägen Landschaften.
 
Zu den vorwiegend vom Menschen geprägten Kulturlandschaften gehören die Siedlungen (Dörfer, Städte, Ballungsräume, Megacities), die landwirtschaftlich genutzten Bereiche und die durch Industrie und Bergbau veränderten Räume. Naturlandschaften sind dagegen vom Menschen gar nicht oder wenig beeinflusst. Hier spielen die Geofaktoren die entscheidende Rolle: Gestein, Relief, Boden, Klima, Gewässernetz, Tier- und Pflanzenwelt.
Im Erdkundeunterricht wird die Entstehung von Kultur- und Naturlandschaften in verschiedenen Räumen beschrieben und erklärt.
Am Anfang steht Deutschland im Mittelpunkt, wobei dann auch die Klassenfahrten nach Wangerooge aus geographischer Sicht vorbereitet werden. Danach wird die Betrachtung auf die gesamte Welt ausgedehnt, und es werden verschiedene Klima- und Landschaftszonen und die dort lebenden und wirtschaftenden Menschen betrachtet.
Dabei spielen dann auch zunehmend die modern gewordenen Begriffe Globalisierung und Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle.
 
Der Erdkundeunterricht soll dazu beitragen, den Schülerinnen und Schülern raumbezogene Handlungskompetenz zu vermitteln. Gemeint sind damit die Fähigkeit und die Bereitschaft, die nahe und ferne räumliche Umwelt fachstrukturell zu erfassen und zu durchdringen sowie selbstbestimmt und solidarisch an ihrer Entwicklung und Bewahrung mitzuarbeiten.
 
Das soll zum Beispiel auf lokaler Ebene das Verständnis für Vorgänge im Bereich der Stadtplanung (Flächennutzungsplan, Bebauungsplan) und so auch die aktive Teilnahme und Gestaltung ermöglichen. Auf globaler Ebene ist es dann zum Beispiel das Verständnis für die Bedeutung fair gehandelter Produkte.
 
Lehrpläne:
 

Schulinternes Curriculum Geographie - Sek I

Schulinternes Curriculum Geographie - Sek II