Fachlehrpläne

 

Kernfächer


 

Deutsch

Englisch

Mathematik

 

Kunst/ Musik/ Sport/ Literatur


 

Kunst

Musik

Sport

 

Fremdsprachen


 

 Französisch

Latein

Spanisch

 

 

MINT


 

Biologie

Biologie

Physik

Informatik

Gesellschaftswissenschaften


 

Geographie

Geschichte

Pädagogik

Politik

 

Geisteswissenschaften


 

Religion

Philosophie

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Das Fach Biologie bietet die Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit dem Lebendigen. Zugänge zur lebendigen Natur lassen sich dabei auf unterschiedlichen Ebenen erforschen - ob auf der Ebene der Zellen, des Organismus, eines Ökosystem oder der Biosphäre. Im Rahmen der Gesundheitserziehung und Sexualaufklärung übernimmt das Fach Biologie darüber hinaus wichtige Funktionen bei der Erziehung unserer Schülerinnen und Schüler.

Am Gymnasium Antonianum stehen drei Fachräume für die Biologie zur Verfügung. Experimentelles Handeln im Unterricht und das Erlernen medialer Kompetenzen begleiten die Vermittlung der Unterrichtsinhalte. Die Stundentafel sieht in der Jahrgangsstufe 5 und dem ersten Halbjahr der Jahrgangsstufe 6 drei Stunden pro Woche für das Fach Biologie vor. In den Jahrgangsstufen 7 und 9 hat das Fach mit 2 Stunden pro Woche ebenfalls einen festen Platz im Stundenplan. Sowohl als Grundkurs, als auch als Leistungskurs wird das Fach Biologie in der Oberstufe angeboten.

Die Lehrwerke in der Biologie werden in der Sek. I und in der Oberstufe von der Schule gestellt. Die folgenden Werke sind von der Fachschaft eingeführt worden:

 [Quelle: www.klett.de]

Eine Übersicht über die landesweiten und schulinternen Vorgaben bzw. Absprachen für das Fach Biologie finden Sie unter den folgenden Links:

 

Lehrpläne

Schulinternes Curriculum Biologie -  Sek I

Schulinternes Curriculum Biologie - Sek II

Schulinternes Curriculum Biologie & Chemie (Diff.-Kurs)


 

 

 
 

Chemie ist überall …

Unsere Welt besteht aus Stoffen. Wir auch. Vorgänge in der Natur sind ebenso „chemisch“ wie Vorgänge in der Technik. Die Naturwissenschaft Chemie sucht Antworten auf folgende Fragen:

  • Welche Eigenschaften haben Stoffe und wie verändern sie sich?
  • Wie sind Stoffe zusammengesetzt und aufgebaut?
  • Wie bestimmt das ihre Eigenschaften?
  • Wie reagieren Stoffe miteinander?
  • Wie kann man Stoffe mit gewünschten Eigenschaften herstellen?
  • Wie führt man verwendete Stoffe in die natürlichen Kreisläufe zurück?

(Chemie 2000+, NRW 7)

Die Beantwortung dieser Fragen ist der Beitrag des Faches Chemie zum Erwerb der als „Scientific Literacy“ bezeichneten naturwissenschaftlichen Grundbildung, nämlich der Fähigkeit „naturwissenschaftliches Wissen anzuwenden, naturwissenschaftliche Fragen zu erkennen und aus Belegen Schlussfolgerungen zu ziehen, um Entscheidungen zu verstehen und zu treffen, welche die natürliche Welt und die durch menschliches Handeln an ihr vorgenommenen Veränderungen betreffen.“ (KLP Chemie SI S. 8)
Die Fachschaft Chemie fühlt sich diesen Prinzipien der Kernlehrpläne verpflichtet.

Experimentelles Handeln und Wege naturwissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung stehen in unserem Unterricht im Mittelpunkt. Dazu nutzen wir am Gymnasium Antonianum zwei erst im Jahr 2010 eingerichtete Fachräume. Die Einrichtung entspricht dem neuesten Stand der Technik und ermöglicht einen modernen experimentellen Unterricht auf höchstem Niveau, der durch eine beachtliche mediale Ausstattung unterstützt wird. Flexible Tische erlauben das Arrangement verschiedenster Lernformen.

 
 
 
 

Alte Vorurteile – Zeit damit aufzuräumen


 
„Chemie konnte ich noch nie! Das habe ich noch nie verstanden!“        
 
Das ist die häufigste Standardantwort, die ein Chemielehrer erhält, wenn er nach der Fachrichtung gefragt wird. Das muss nicht mehr sein - vor allem nicht bei uns!
 
Neue Medien und Möglichkeiten
 
Neben dem Schülerexperiment, das den Jugendlichen einen direkten und motivierenden Zugang zu einer naturwissenschaftlichen Frage erlaubt, sind es vor allem Modelle und elektronische Medien, die eine Vorstellung von der submikroskopischen, eben wenig anschaulichen und abstrakten Ebene ermöglichen. Die Ausstattung des Antonianum in den Fach-, aber auch in den Informatikräumen ermöglicht einen gezielten Einsatz dieser Medien. Interaktive Übungsprogramme wie auch virtuelle Experimente haben in den letzten Jahren das Spektrum an unterrichtlichen Methoden enorm erweitert. So können mit ihrer Hilfe zum Beispiel Beobachtungen bei chemischen Experimenten auf der Stoff- und Teilchenebene unmittelbar nebeneinander dargestellt und verglichen werden.
 
Beispiele aus dem Internet
 
JGS 7: Verbrennung eines Streichholzes
 

http://www.chemie-interaktiv.net/html_flash/ff_verbrennung_holz.swf

 
 JGS 9: Elektronenübertragung am Beispiel eines Eisennagels in einer Kupfersulfatlösung
 

 http://www.chemie-interaktiv.net/html_flash/ff_eisen_kupfersulfat.swf

 
 
Modelle wie unsere Molekülbaukästen u.a. machen komplizierte strukturelle Zusammenhänge im wahrsten Sinne des Wortes erFASSbar.
 
 
„Chemie brauche ich nicht im Leben“
 
Sie wollen Ihre Haare färben? Dann müssen Sie sich entscheiden: mit oder ohne Ammoniak. Auch beim Salz stellt sich die Frage, Jodsalz oder nur Salz, bei der Zahnpasta mit oder ohne Fluorid.
Ob Benzpyrene beim Grillen, FCKWs in der Luft, PFT im Gewässer, Nitrat im Salat, E605 oder was auch immer an Zusatzstoffen in Nahrungsmitteln, Ascorbinsäure, Ozon, pH-neutrale Lotion und Seife, Treibhauseffekt, Luft-, Boden-, Gewässerverschmutzung, Klimawandel - wir sind von Chemie und Chemikalien umgeben. Das kann man so hinnehmen oder aber auch mitreden!
 
 
„Chemie ist nichts für Mädchen/Frauen“
 
Wir am Antonianum unterrichten mit vier Frauen und einem Mann das Fach Chemie.
Wir Frauen kochen mit dem gleichen Wasser wie unser männlicher Kollege, extrahieren mit dem gleichen Benzin und rechnen mit den gleichen stöchiometrischen Faktoren. Unsere Erfahrungen im Unterricht zeigen, dass Mädchen sehr wohl ein großes Interesse an naturwissenschaftlichen und somit auch chemischen Phänomenen und Zusammenhängen haben. Sie sind mindestens so erfolgreich wie ihre männlichen Kollegen. Dass gerade aber unter den Frauen später so wenige naturwissenschaftliche Studentinnen sind, liegt eben genau an diesem Vorurteil und einer nach wie vor bestimmten weiblichen Sozialisation.
Dem versuchen wir mit unserem Vorbild und unserem Unterricht entgegen zu wirken:
 
Chemie ist sehr wohl etwas auch für Mädchen und Frauen!
 
 
 
„Chemie ist, wenn es stinkt und kracht“
 
Dies ist bei uns Vergangenheit! Dank unseres neu eingerichteten Labors verfügen wir für die entsprechenden Versuche über einen modernen Abzug mit rundum Verglasung, die ein optimales Beobachten der Experimente ohne Geruchsbelästigung ermöglicht.
Zudem sind aufgrund der Gefahrstoffverordnung heute Schülerexperimente mit Gefahrstoffen genau geregelt und auf die Gewährleistung der Gesundheit bedacht. Sicheres gefahrloses Experimentieren hat auch bei uns erste Priorität. Wenn möglich, arbeiten wir deshalb mit geschlossenen Systemen und gerne auch mit kleinen Mengen. Unsere Ausstattung mit der „Spritzentechnik“ aus dem Medizinzubehör hilft uns dabei. 
 
 
„Die Versuche klappen nicht“
 
Auch hier haben wir dank unseres neuen Labors die besten Voraussetzungen. Eine gute Planung und Beachtung der entsprechenden Sicherheitsvorschriften sollte das Risiko eines nicht gelingenden Versuchs gegen Null gehen lassen. Aber manchmal ist ja auch die Schadenfreude über einen misslungenen Versuch wirkungsvoller als die Freude über das Gelingen.
 

 

Stundentafel:

Chemie wird im Rahmen des Epochenunterrichts in der gesamten siebten Klasse und in jeweils einem Halbjahr der achten und neunten Klasse dreistündig unterrichtet. In der Oberstufe haben sich seit Jahren in allen Jahrgangsstufen Grundkurse etabliert, bei entsprechender Anwahl wird ein Chemie-LK eingerichtet. 

 
 

Lehrwerke:

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wir nutzen die Werke der Reihe „Chemie 2000+“ von Tausch/Wachtendonk. Außerdem können wir unter anderem auf Klassensätze der Reihen „Fokus Chemie“ und „Duden – Chemie“ zurückgreifen.
 
 
Angebote im Diff-Bereich: 

Bio/Chemie ist ein Angebot im Wahlpflichtbereich der achten (Biologie) und neunten Klasse (Chemie). Wir untersuchen Alltagschemikalien wie zum Beispiel Seife, stellen eigenen Klebstoff her und arbeiten dabei vorwiegend experimentell.

 

 
Wettbewerbe SI :
 

An dem Wettbewerb „Dechemax“ nehmen Schüler/innen aus den Klassen 7-9 regelmäßig teil.

 www.dechemax.de
 

Lehrpläne
 

Schulinternes Curriculum Chemie - Sek I

Schulinternes Curriculum Chemie - Sek II

 
Informationen zur Oberstufe:
 

The Simple club – nach Selbstaussage die „coolste Nachhilfe“ – und vermutlich haben die Jungs damit Recht

https://www.youtube.com/user/TheSimpleChemics

 
 
 

Interessante Links zum Stöbern, Spielen und Nachschlagen rund um die Chemie

Schnupperstudium:
Informationen der Uni Paderborn für Schüler/innen

The Simple club – nach Selbstaussage die „coolste Nachhilfe“ – und vermutlich haben die Jungs damit Recht
https://www.youtube.com/user/TheSimpleChemics

Der Chemiereporter (BASF): Podcasts für Neugierige:
http://www.basf.com/group/corporate/de/news-and-media-relations/podcasts/chemical-reporter/index

Infos der technischen Uni Claustal mit Angeboten für Schüler/innen!!
http://www.wissenschaft-erleben.de/

Nachschlagseite zu verschiedenen Themen der Chemie
http://www.chemgapedia.de/vsengine/topics/de/vlu/Chemie/index.html

Grundlagen der Chemie zum Selbstlernen mit Aufgaben und Lösungen
http://www.frustfrei-lernen.de/chemie/chemie-uebersicht.html

Elektronisches Nachschlagewerk
http://www.chempage.de/

PSE in Bildern: das virtuelle Museum der Elemente
http://jumk.de/mein-pse/

Chemieolympiade
http://wettbewerbe.ipn.uni-kiel.de/icho/

Das Faraday-Museum in London – nicht weit weg von Victoria‘s Secret
http://www.rigb.org/

 

 

 

Die Aufgabe des Deutschunterrichtes am Gymnasium ist es, die Verstehens-, Ausdrucks- und Verständigungsfähigkeit der Schüler weiterzuentwickeln, sie in ihrem eigenverantwortlichen und aktiven Lernen zu motivieren sowie effektive Lernstrategien, die sich auch gut umsetzen lassen, zu vermitteln. Durch unterschiedliche Lernaktivitäten wie die des Lesens, Schreibens, Sprechens, Zuhörens, Betrachtens und Darstellens ist es uns ein großes Anliegen, die Schüler in der Entwicklung ihrer Fertigkeiten im Hinblick auf eine aktive Erweiterung ihrer Schlüsselkompetenzen zu fördern. Dabei sollen die Schüler die deutsche Sprache im mündlichen und schriftlichen Bereich sachgerecht, situationsbezogen und adressatenorientiert gebrauchen. In diesem Zusammenhang gehört zu einem bewussten Umgang mit Sprache auch die Reflexion über Sprache, also die Reflexion über ihre Strukturen, Regeln und Besonderheiten. Dabei soll der Deutschunterricht den Schülern einen Zugang zur Welt der Sach- und Gebrauchstexte sowie der Medien eröffnen. Die Begegnung und Auseinandersetzung mit Literatur aus unterschiedlichen Zeiten soll dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler verschiedene menschliche Erfahrungen kennen lernen und in der Auseinandersetzung mit diesen eigene Positionen und Werthaltungen entwickeln.
Das Fach Deutsch folgt in den Sekundarstufen I und II den geltenden Richtlinien und Lehrplänen und vermittelt zudem grundlegende Arbeitstechniken und Methoden, die über die rein fachspezifischen Ziele hinausgehen. So kommt dem Deutschunterricht eine orientierende Funktion für alle Fächer zu. Dies hilft den Schülern z.B. beim Verständnis von Texten, welches nicht nur im Fach Deutsch eine wichtige Voraussetzung ist, sondern auch für andere Fachbereiche eine wertvolle Grundlage darstellt. Damit die Schüler die verschiedenen Textsorten analysieren und verstehen können, werden im Deutschunterricht die erforderlichen Kenntnisse, Strategien und Arbeitstechniken vermittelt.
Eine wichtige Arbeitsgrundlage dafür bieten in diesem Zusammenhang das Orientierungswissen gemeinsam mit dem eingeführten Schulbuch Deutschbuch aus dem Cornelsen-Verlag für die Sekundarstufe I bzw. Texte, Themen und Strukturen für die Sekundarstufe II.
Außerdem werden durch den abwechslungsreichen Einsatz unterschiedlichster, kreativer Unterrichtsmethoden und Sozialformen wie Szenische Interpretation, Lesetagebücher, verschiedenen Formen der Gruppenarbeit, kooperatives Lernen etc. werden den Schülern verschiedenste Möglichkeiten im Umgang mit Literatur und Sprache eröffnet:
 
z.B.: „Kunst mit Text“
In Zusammenarbeit mit dem Fach Kunst werden Gedichte zu Pantherbrillen, Herzdosen oder Herbstbäumen: Lyrik kann auf ganz verschiedene und überraschende Art Gestalt annehmen, wenn Schülerinnen und Schüler sie in Bildern visualisieren, in Objekten „greifbar“ machen oder in einem Gemeinschaftsprojekt einen lyrischen Kalender für die ganze Klasse erstellen.
 
z.B.: „Poetry Slam“
In einem eigenständig thematisch wie formal entwickelten Text präsentieren Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen EF bzw. 11 in einem Dichterwettstreit eine besondere Form der Poesie, die inhaltlich und stilistisch besonders vielfältig ist. Dabei bestimmt das Publikum per Abstimmungskarte die Siegerin oder den Sieger…
 
z.B.: „Bewerbung“
Durch den Deutschunterricht am Antonianum wird ein wesentlicher Beitrag zum Erfahrungslernen im Hinblick auf einen Beruf (Berufsorientierung und Bewerbung) geleistet, indem den Schülern grundlegende Fähigkeiten und Kenntnisse sowie Anregungen zur Reflexion bei der Berufsfindung vermittelt werden.
 
z.B.: „Facharbeit“
Im Rahmen der Facharbeit wird von uns Lehrerinnen und Lehrern des Faches Deutsch ein Methodentag durchgeführt, der von der ‚Themenfindung’, über die ‚Literaturrecherche’ bis hin zum ‚Verfassen der Arbeit’ die Schüler mit sämtlichen relevanten formalen und inhaltlichen Aspekten vertraut macht. Dabei werden sowohl die Planung und Organisation des Arbeitsprozesses als auch notwendige Arbeitstechniken und –strategien vermittelt, damit unsere Schüler das „Projekt Facharbeit“ erfolgreich abschließen können.
 
 
Förderungsangebote
In den Jahrgangsstufen 5, 6 und 8 werden zusätzlich zum regulären Deutschunterricht, Förder- und Speziallistenkurse angeboten. So erhalten die Schüler zusätzlich die Möglichkeit ihre Fähig- und Fertigkeiten aktiv zu erweitern und somit zu verbessern.
Um Schülern anderer Schulformen den Übergang zur gymnasialen Oberstufe am Antonianum zu erleichtern, werden zusätzliche Deutschkurse bzw. Vertiefungskurse eingerichtet, in denen die Schüler in ihrem Lernen durch individuelle Angebote gezielt unterstützt werden.
Zur Förderung des Leseinteresses und des –vergnügens nehmen beispielsweise die Schüler der Jahrgangsstufe 6 am schulinternen Vorlesewettbewerb teil. Auch besuchen die Schüler die Stadtbibliothek, lernen durch Buchvorstellungen neue Werke kennen oder begegnen ausgewählten Schriftstellern bei z.T. auch am Antonianum stattfindenden Lesungen.
Da selbstständiges Arbeiten die Fähigkeit zur Informationsbeschaffung voraussetzt, schulen wir am Antonianum bereits in der Unterstufe die Nutzung und den Umgang mit Bibliotheken wie die Stadtbücherei, die schuleigenen Bücherei oder die Präsenzbibliothek des Selbstlernzentrums am Antonianum. 
 
 
Und außerhalb des Klassenraums…
Der Deutschunterricht am Antonianum beschränkt sich aber nicht nur auf den Klassenraum. Es ist uns ein ganz besonderes Anliegen, eben diesen Klassenraum auch einmal verlassen und andere Lernorte aufzusuchen zu können. Dazu zählt der Unterricht im Computerraum ebenso wie die szenische Erarbeitung eines Bühnenstücks in der Aula, oder auch regelmäßige Besuche von Theaterveranstaltungen in der Umgebung, welche im Unterricht intensiv vor- und nachbereitet werden.
Der Klassenraum wird aber auch verlassen, um im Rahmen des Kooperationsprojektes „Zeitung macht Schule“ einen Blick hinter die Kulissen einer regionalen Zeitung werfen zu können und zu erfahren, wie eine Zeitung „gemacht“ wird. Im Unterricht verfassen die Schüler eigene Artikel, die in der Lokalzeitung veröffentlicht werden.
Die Weimar-Studienfahrt hat sich am Antonianum zu einer bei Schülern und Lehrern sehr beliebten Tradition entwickelt. So unternehmen die Deutsch-Leistungskurse in der Jahrgangsstufe 12 eine zweitägige Exkursion, um auf den Spuren Goethes und Schillers durch Weimar zu wandeln: Auf dem Programm stehen natürlich Besuche des Goethe- und des Schiller-Hauses, Besuche von Theaterveranstaltungen und auch ein Tagesausflug nach Eisenach zum Luther-Museum.
 
Projektkurse
Für talentierte und begabte Schüler wird zudem der Projektkurs Sportjounrnalismus angeboten, der den Fachbereichen Deutsch und Sport zuzuordenen ist.
 
Differenzierungskurse
Der Differenzierungkurs Darstellen und Gestallten greift sowohl Aspekte aus dem Deutsch- als auch aus dem Kunstunterricht auf.
 
Lehrpläne:
 

Schulinternes Curriculum Deutsch - Sek I

Schulinternes Curriculum Deutsch - Sek II

Curriculum Förderunterricht Deutsch - Jgst. 5

Curriculum Förderunterricht Deutsch - Jgst. 8

Deutsch und Sport Projektkurs

 
 

Hello and Welcome to Antonianum Geseke

In Zeiten der fortschreitenden Globalisierung sind angemessene Kenntnisse der englischen Sprache essentieller Bestandteil des Bildungsauftrags an öffentliche Schulen. Darüber hinaus wird und wurde unsere Gesellschaft stark durch den angelsächsischen Kulturraum beeinflusst. Diesen  Gegebenheiten wird am Gymnasium Antonianum Rechnung getragen, indem das Fach Englisch als 1. Fremdsprache unterrichtet wird und dementsprechend sowohl in der Sekundarstufe I wie auch in der Sekundarstufe II großen Anklang findet. So wird Englisch in der Erprobungsstufe durchgängig vierstündig unterrichtet und in der Oberstufe gibt es in der Regel vier Grundkurse sowie zwei bis drei Leistungskurse. Neben der Vermittlung der Sprache stehen dabei auch das Kennenlernen verschiedener englischsprachiger Kulturen sowie das Verständnis globaler Zusammenhänge im Vordergrund, wodurch die Schülerinnen und Schüler auf ihr Leben als Bürger und Arbeitnehmer in einer globalisierten Welt vorbereitet werden.

 

Kommunikative Ausrichtung des Englischunterrichts

Der moderne Englischunterricht fördert die Schülerinnen und Schüler im Aufbau von Kompetenzen in rezeptiven Kompetenzbereichen wie Leseverstehen und Hörverstehen aber auch in produktiven Kompetenzbereich wie Schreiben und Sprechen. Neben diesen Kompetenzen gewinnt auch das freie Übersetzen ins Englische bzw. ins Deutsche an Bedeutung (Sprachmittlung). Eine kommunikative Ausrichtung des Unterrichts ist für das Fach Englisch von zentraler Bedeutung, d.h. sprachliche Mittel werden nicht nur erworben, sondern werden von den Schülerinnen und Schülern kommunikativ angewendet. Folglich wird mit zunehmendem Lernalter Englisch möglichst in allen Phasen des Unterrichts als Kommunikations- und Arbeitssprache verwendet und Mündlichkeit hat im Englischunterricht generell einen hohen Stellenwert. Das wird nicht zuletzt auch dadurch deutlich, dass in den Jahrgangsstufen 7, 9 und Q2 jeweils eine Klassenarbeit bzw. Klausur durch eine mündliche Prüfung ersetzt wird.

 

Lehrwerke

Die Schülerinnen und Schüler verwenden über die gesamte Dauer ihres Schulbesuchs ein Lehrwerk für die Arbeit im Fach Englisch, welches regelmäßig erneuert wird. In der Sekundarstufe I ist aktuell das Lehrwerk English G access aus dem Cornelsen-Verlag eingeführt, und in der  Oberstufe arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit dem Buch Context Starter (Einführungsphase) bzw. Context (Qualifikationsphase), welche ebenfalls aus dem Cornelsen-Verlag kommen. Die Verwendung dieser aktuellen Lehrwerke ist die Grundlage für einen modernen Fremdsprachenunterricht, wie er an unserer Schule angeboten wird.

 

Fahrten und Austauschprogramme

Neben der reinen Vermittlung der Sprache besteht ein weiteres zentrales Ziel des Englischunterrichts im Kennenlernen der angelsächsischen Kultur. Deswegen nehmen am Ende der Jahrgangsstufe 8  alle Schülerinnen und Schüler an einer einwöchigen Fahrt nach Herne Bay (England) teil, wo sie in Gastfamilien untergebracht sind und unter anderem Canterbury und London besuchen. Außerdem findet in der Oberstufe für den Leistungskurs eine Fahrt nach Großbritannien statt. Zusätzlich werden die Schülerinnen und Schüler umfassend über verschiedene Austauschprogramme im englischsprachigen Ausland informiert. In der Oberstufe besteht die Möglichkeit, für einen längeren Zeitraum eine Schule im Ausland zu besuchen. Über die Angebote verschiedener öffentlicher, gemeinnütziger und privater Anbieter werden die Schülerinnen und Schüler frühzeitig informiert.

 

Förderangebote

Der Vielfalt schulischer Leistung wird am Antonianum durch die Einrichtung von Förderbänden in den Jahrgangsstufen 5 und 8 Rechnung getragen. Dabei wird Fördern sowohl als Chance zur Wiederholung und Festigung von Unterrichtsinhalten als auch als Förderung besonderer Talente aufgefasst. Auf das Fach Englisch bezogen sollen dadurch alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zur Verbesserung und Optimierung ihrer Sprachkompetenzen in den Bereichen Schreiben, Sprechen, Lesen und Hören erhalten. In der Klasse 5 erfolgt diese Förderung in enger Zusammenarbeit zwischen den Klassen- und Hauptfachlehrern, wohingegen in der Jgst. 8 eigens Förder- und Spezialistenkurse eingerichtet werden. Der Spezialistenkurs Englisch richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit überdurchschnittlichen Leistungen im Fach Englisch. Im Rahmen dieses Kurses können die Schülerinnen und Schüler je nach Wunsch z.B. an einem Sprachenwettbewerb teilnehmen oder sich auf eine Sprachprüfung der Cambridge Universität vorbereitet.

 

Kulturelle Veranstaltungen und Wettbewerbe

Das Antonianum bietet regelmäßig Besuche von englischsprachigen Theaterveranstaltungen in der Umgebung und durch das White Horse Theatre an. Weiterhin nutzen jedes Jahr Schülerinnen und Schüler die Möglichkeiten des Leistungsvergleichs über den Klassenverband hinaus und nehmen an Sprachwettbewerben wie dem Bundeswettbewerb für Fremdsprachen und besonders The Big Challenge teil. Insbesondere letzterer Wettbewerb erfreut sich an unserer Schule großer Beliebtheit mit etwa 200 Teilnehmern jedes Jahr.

 

Unterrichtsinhalte und Vorgaben zur Leistungsbewertung

Auf den nachfolgenden Links können Sie die Lehrpläne des Faches Englisch für die Sekundarstufen I und II abrufen, welche die Unterrichtsinhalte der einzelnen Jahrgangsstufen skizzieren sowie zentrale Vorgaben z.B. hinsichtlich der Bewertung beinhalten.  Die Fachgruppe Englisch bemüht sich um eine stete Sicherung der Qualität ihrer Arbeit. Dazu dient unter anderem die jährliche Evaluation des schulinternen Curriculums

 

Eine Übersicht über die schulinternen Vorgaben bzw. Absprachen für das Fach Englisch finden Sie unter den folgenden Links:

 

Lehrpläne

Schulinternes Curriculum Englisch - Sek I

Schulinternes Curriculum Englisch - Sek II

 

 
 
 

Das Fach Erdkunde in der Schule lässt sich kennzeichnen durch die Überschrift:
 
Naturfaktoren und Menschen prägen Landschaften.
 
Zu den vorwiegend vom Menschen geprägten Kulturlandschaften gehören die Siedlungen (Dörfer, Städte, Ballungsräume, Megacities), die landwirtschaftlich genutzten Bereiche und die durch Industrie und Bergbau veränderten Räume. Naturlandschaften sind dagegen vom Menschen gar nicht oder wenig beeinflusst. Hier spielen die Geofaktoren die entscheidende Rolle: Gestein, Relief, Boden, Klima, Gewässernetz, Tier- und Pflanzenwelt.
Im Erdkundeunterricht wird die Entstehung von Kultur- und Naturlandschaften in verschiedenen Räumen beschrieben und erklärt.
Am Anfang steht Deutschland im Mittelpunkt, wobei dann auch die Klassenfahrten nach Wangerooge aus geographischer Sicht vorbereitet werden. Danach wird die Betrachtung auf die gesamte Welt ausgedehnt, und es werden verschiedene Klima- und Landschaftszonen und die dort lebenden und wirtschaftenden Menschen betrachtet.
Dabei spielen dann auch zunehmend die modern gewordenen Begriffe Globalisierung und Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle.
 
Der Erdkundeunterricht soll dazu beitragen, den Schülerinnen und Schülern raumbezogene Handlungskompetenz zu vermitteln. Gemeint sind damit die Fähigkeit und die Bereitschaft, die nahe und ferne räumliche Umwelt fachstrukturell zu erfassen und zu durchdringen sowie selbstbestimmt und solidarisch an ihrer Entwicklung und Bewahrung mitzuarbeiten.
 
Das soll zum Beispiel auf lokaler Ebene das Verständnis für Vorgänge im Bereich der Stadtplanung (Flächennutzungsplan, Bebauungsplan) und so auch die aktive Teilnahme und Gestaltung ermöglichen. Auf globaler Ebene ist es dann zum Beispiel das Verständnis für die Bedeutung fair gehandelter Produkte.
 
Lehrpläne:
 

Schulinternes Curriculum Geographie - Sek I

Schulinternes Curriculum Geographie - Sek II

 

 
 

Das Fach Französisch wird am Antonianum als zweite Fremdsprache ab der 6. Klasse unterrichtet. In der Unter- und Mittelstufe basiert der Unterricht auf dem Lehrwerk Découvertes aus dem Klett Verlag. (zu den Inhalten und Methoden der einzelnen Jahrgangsstufen s. hier). Inhalte und Methoden der Oberstufe ergeben sich aus den Vorgaben für das Zentralabitur (f. das Abitur 2011 s. hier).
Der Fachschaft Französisch liegen zwei Aspekte besonders am Herzen. Zum einen soll der Kontakt zum französischsprachigen Ausland gefördert und vertieft werden, zum anderen wird die Mündlichkeit des Französischunterrichts verstärkt ins Visier genommen.
 
 
Partnerschule in Frankreich
 
Die Fachschaft Französisch legt großen Wert auf den Schüleraustausch mit der französischen Partnerschule St. Vincent de Paul in Loos bei Lille in Nordfrankreich. Jedes Jahr nimmt eine Klasse der Jahrgangsstufe 9 am Austausch teil und besucht für jeweils eine Woche die Partner vor Ort, um dort das französische Schul- und Familienleben, die Partnerstadt sowie weitere Städte Nordfrankreichs wie z.B. Lille, Boulogne sur Mer oder die belgische Hauptstadt Bruxelles kennen zu lernen. Dieser Besuch findet seit geraumer Zeit im Dezember statt und wird zur Freude der Schüler durch den Besuch der französischen Hauptstadt ergänzt. Der Gegenbesuch der französischen Schüler erfolgt im Mai des folgenden Kalenderjahres. (weitere Einzelheiten s. hier) Besonders erfreulich ist, dass die Schüler/Innen auch nach Beendigung des eigentlichen Besuches den Kontakt zu ihren Partnern mittels Emails, Telefonaten und gegenseitigen privaten Besuchen aufrechterhalten.
 
 
Praktikum in Frankreich
 
Mit Hilfe der Stadtverwaltung der Geseker Partnerstadt Loos wird pro Schuljahr einem/ einer interessierten Schüler/In ein zweiwöchiges Praktikum ermöglicht. Im Rahmen dieses Praktikums lernt er/ sie die vielfältigen Aufgaben einer Kommunalverwaltung kennen und vervollkommnet die Sprachkenntnisse. Außerdem wird in diesem Jahr ein zweiter Praktikumsplatz in einem nordfranzösischen Gartenbaubetrieb angeboten.
 
 
Schüleraustausch/ Einzelaustausch mit dem französischsprachigen Ausland
 
Es besteht die Möglichkeit, einen mehrwöchigen Austausch mit Frankreich, der französischsprachigen Schweiz und der ebenfalls frankophonen Region Quebec in Kanada. zu organisieren. Die Partner werden von der Bezirksregierung Düsseldorf vermittelt. Dieses Verfahren läuft z.Zt. in der Jahrgangsstufe 10. Hierbei geht es darum, dass die Schüler für 2 – 3 Monate am Unterricht im Gastland und am Leben der Gastfamilie teilnehmen. Eine Geseker Schülerin erwartet ein französisches Mädchen, bevor sie im Herbst den Gegenbesuch in Frankreich antritt. Eine andere Schülerin empfängt ein kanadisches Mädchen aus dem Raum Montreal; der Gegenbesuch wird zu Beginn des kommenden Jahres stattfinden.
 
 
Studienfahrt der Jahrgangsstufe 12 nach La Grande Motte, Südfrankreich
 
Nicht nur die Schüler/Innen der Leistungs- und Grundkurse Französisch, sondern auch viele andere Schüler/Innen der 12. Jahrgangsstufe haben in den letzten Jahren davon profitiert, dass sie an einer einmaligen (durchaus im doppelten Sinne zu verstehen!) Studienfahrt nach Südfrankreich teilnehmen durften. Von der außergewöhnlich gelungenen Mischung aus Kulturerfahrung und mediterraner Urlaubsstimmung werden alle, die bisher dabei waren, noch lange zehren. Die Fachschaft beabsichtigt, diese Fahrt auch künftig anzubieten.
 
 
DELF
 
Bereits zum dritten Mal in Folge hat die Fachschaft Französisch eine Vorbereitung auf die außerschulischen Prüfungen DELF (durchgeführt vom Institut Français in Köln) für die Niveaus A 1 und A 2 durchgeführt. Es handelt sich um Prüfungen, die alle Kompetenzen vom Hörverständnis über Textverständnis bis hin zur mündlichen und schriftlichen Textproduktion testen. Bisher haben alle teilnehmenden Schüler/Innen mit gutem oder sogar sehr gutem Erfolg bestanden. Die Fachschaft hat den Vorsatz, diese zusätzlichen Stunden auch im kommenden Schuljahr anzubieten und ggf. auf das Niveau B 1 auszudehnen. (weitere Infos. s. hier)
 
 
Mdl. Prüfungen statt einer schriftlichen Klassenarbeit
 
Entsprechend der neuen Ausbildungs- und Prüfungsordnung ist es möglich, in den modernen Fremdsprachen eine der sechs schriftlichen Arbeiten durch eine mündliche Prüfung zu ersetzen
(s. Ausbildungs- und Prüfungsordnung Sekundarstufe I – APO-S I § 6 „Einmal im Schuljahr kann pro Fach eine Klassenarbeit durch eine andere […] nichtschriftliche Leistungsüberprüfung ersetzt werden.“)
Die Fachschaft Französisch ist der Auffassung, dass es später im Studium und Beruf immer wichtiger wird, dass junge Menschen fachlich kompetente Gesprächspartner sind und sowohl mündlich als auch schriftlich sach- und adressatengerecht in Französisch kommunizieren können.
Daher werden wir zunächst versuchsweise in der Kl. 7 d von dieser Möglichkeit Gebrauch machen und eine Arbeit durch eine mündliche Prüfung ersetzen.
 
Schulinterne Curricula
 

Schulinternes Curriculum Französisch - Sek I

Schulinternes Curriculum Französisch - Sek II

 

 

 
 
 
 

 

„Die Geschichte ist nicht die Rivalin anderer Wissenschaften,
sondern das Haus, in dem sie alle wohnen.“

Lord Thomas Babington Macauly (1800-1859)

 

Die Fachschaft Geschichte am Gymnasium Antonianum fühlt sich bei der Vermittlung des Faches ganz den Prinzipien der Kernlehrpläne des Landes NRW verpflichtet, indem die Geschichtswissenschaft so vermittelt wird, dass durch eine „reflektierte Auseinandersetzung mit historischen Ereignissen, Personen, Prozessen und Strukturen“ Schülerinnen und Schüler „Einsichten in die Komplexität geschichtlicher Prozesse“ erhalten. Schülerinnen und Schüler erlangen demnach ein Verständnis, das zur „Erklärung von Gegenwartsphänomenen erforderlich“ ist, um so „das Gewordensein der gegenwärtigen Welt“ zu erfassen. (KLP, GOSt, S. 11)

Somit geht es primär in dem Fach nicht darum, zukünftige Fachhistoriker auszubilden oder reines Faktenwissen zu vermitteln, sondern den Schülerinnen und Schülern durch den erteilten Geschichtsunterricht eine fundierte historische Grundausbildung zu vermitteln, die ein Bewusstsein für die Gegenwart mit all ihren komplexen Prozessen und Problemen schafft, aber gleichzeitig und insbesondere auch das kritische und politische Denken schärft, um den Wert von demokratischen Systemen vor Augen zu führen. Das Fach Geschichte leistet demnach einen wesentlichen Beitrag zur Ausbildung der persönlichen Identität und zur sozialen Orientierung und befähigt Schülerinnen und Schüler dazu ein möglichst dauerhaftes und belastbares politisch-demokratisches Bewusstsein auszubilden. (KLP, Sekundarstufe I, S. 15)

Ziel des Unterrichtsfaches Geschichte ist es demnach ein Geschichtsbewusstsein zu entwickeln, das Schülerinnen und Schüler zu demokratischem Urteilen und Handeln befähigt, damit sie ihre aktive wie kritische Rolle als mündige Bürgerinnen und Bürger in Gesellschaft und Staat wahrnehmen können. Im Mittelpunkt des erteilten Unterrichtes in der Sekundarstufe I und II steht deshalb die Auseinandersetzung mit historischen Quellen, v.a. mit schriftlichen Quellen, um die Schülerinnen und Schüler insbesondere in der Sekundarstufe II auf der Basis einer strukturierten Quellenanalyse, entsprechend den Vorgaben der zentralen Abiturprüfungen, zu einer historisch-kritischen Urteilsbildung zu befähigen:

„Nichtsdestoweniger wird historisches Verständnis für unsere Schüler und Schülerinnen möglich, wenn sie dem Gang der Geschichte so weit durch die Zeit folgen, daß sie dabei zugleich den gleitenden Wertblick der Menschheit wenigstens in unserem Kulturkreis verfolgen können. So nämlich leuchtet ihnen ein, daß die Geschichte auch Geschichte der Entdeckungen im Reich der Werte, moralische Einsicht also im Lauf der Geschichte fortgeschritten ist, daß deshalb ihr Mitleid und ihre Empörung durchaus zu Recht bestehen, sie trotzdem nicht zur Verurteilung von Menschen nötigen dürfen, denen in ihrer historischen Situation unsere Wertvorstellungen noch gar nicht zugänglich sein konnten, kollektive Wertvorstellungen, die ihrerseits – wie die jeder Generation – geschichtlich bedingt sind. Denn der Wertblick gleitet nicht von Ungefähr, sondern kraft geschichtlicher Impulse, nicht zuletzt negativ besetzter Erfahrungen in bestimmte Situationen.“

                                                                      (Gerhard Meinck, Geschichtsunterricht – Wozu?)

Ein besonderer Schwerpunkt des erteilten Geschichtsunterrichtes der Mittelstufe liegt in der Auseinandersetzung mit der Diktatur des Nationalsozialismus, die in der Klassenstufe 9 stattfindet. Um den Schülerinnen und Schülern hierbei die Komplexität der Verführung einerseits, aber auch den Schrecken und die Abgründe des nationalsozialistischen Systems andererseits vor Augen zu führen, arbeitet das Gymnasium Antonianum mit der Gedenkstätte Wewelsburg zusammen, die einerseits als SS-Kultstätte, andererseits mit dem Konzentrationslager Niederhagen, einem Außenlager des Konzentrationslagers Sachsenhausen, beide Aspekte der nationalsozialistischen Herrschaft repräsentiert. Deshalb besucht der gesamte Jahrgang 9 unterrichtsbegleitend den außerschulischen Lernort Wewelsburg.

Optional ist sowohl in der Jahrgansstufe 5 ein Besuch in der Kaiserpfalz in Paderborn als auch im Leistungskurs Geschichte eine Fahrt zum Beispiel zum Konzentrationslager Buchenwald eingeplant.

Grundlage für den erteilten Unterricht bildet sowohl in der Unter- und Mittelstufe als auch in der Oberstufe das Lehrwerk „Zeiten und Menschen“ aus dem Schöningh-Verlag in Paderborn.
Der Unterricht im Fach Geschichte wird in der gymnasialen Unter-, Mittel- und Oberstufe auf der Grundlage der verbindlichen Stundentafel erteilt:

Klasse 5:

Geschichte

 

3-stündig (epochal)

Klasse 7:

Geschichte



3-stündig (epochal)

Klasse 9:

Geschichte

 

3-stündig

Einführungsphase:

Geschichte

 

3-stündig

Qualifikationsphase:

            Geschichte (GK)

Geschichte (LK)

Zusatzkurs (GK)

 

3-stündig

5-stündig

3-stündig

 

Für den Regelunterricht in der Unter- und Mittelstufe sowie in der Sekundarstufe II gilt der Kernlehrplan Geschichte für die Unter- und Mittelstufe bzw. die Sekundarstufe II (Gymnasium/Gesamtschule). Der Unterricht im Fach Geschichte wird in allen Jahrgangsstufen gemäß der Stundentafel erteilt.
 

Fachkolleginnen und Fachkollegen:

  • Frau Birkelbach
  • Herr Hengesbach
  • Frau Hilwerling
  • Herr Klahold
  • Herr Ledwinka
  • Herr Nillies
  • Herr Petersen
  • Frau Rikus
  • Frau Rodemeyer
  • Frau Spindler
  • Herr Wellige
  • Frau Zickfeld-Gräbe
  • Herr Tran

 

Lerhrpläne:

 

Schulinternes Currikulm Geschichte - Sek I

Schulinternes Curriculum Geschichte - Sek II

 

 

Wie arbeitet ein Navi? Wie komprimiert ein Computer Daten so dass sie wenig Speicherplatz benötigen? Warum findet Google so schnell die Antworten auf meine Fragen? Was geschieht beim Chatten oder beim Mailversand hinter den Kulissen? Wie muss ich meine Eingaben beim Bankverkehr verschlüsseln, damit mein Geld nicht auf ein Konto der Maffia wandert?

Diese und andere interessante Fragen werden im Unterricht des Faches Informatik geklärt.
In der Oberstufe wird im Wesentlichen das Konzept der sogenannten objektorientieren Programmierung (OOP) verfolgt.
Dies ist ein Konzept, dass sich in den letzten Jahren, vor allem auch in der professionellen Softwareentwicklung, mehr und mehr durchgesetzt hat. Ohne OOP wären große Softwareprojekte (z.B. SchülerVZ), an denen viele Leute mitarbeiten, kaum noch denkbar.
Üblicherweise stellt man sich unter einem Computerprogramm eine Art Kochrezept vor: Schritt für Schritt wird dem Rechner in einer Folge einfacher Anweisungen vorgeschrieben, was und wie es zu tun ist. Damit liegt der Schwerpunkt der Betrachtung auf dem "wie" der Problemlösung. Das "womit", d.h. die Daten, die zu manipulieren sind, treten dabei in den Hintergrund. Ein objektorientierter Ansatz stellt dagegen gerade diese Daten und die mit ihnen jeweils möglichen und benötigten Operationen in den Mittelpunkt. Dabei wird versucht, Objekte aus der Realität in die Rechnerwelt hinein abzubilden. Den Durchbruch hat dieses Konzept dadurch erreicht, dass es nun einfach möglich geworden ist Teile eines Programms immer wieder zu verwenden und einfach zu erweitern. Alle modernen Programme haben z.B. eine ähnliche grafische Oberfläche mit Fenstern und Maussteuerung. Diese Teile der Programme sind in sogenannten Bibliotheken vorgegeben und können von jedermann einfach in eigene Programme eingebaut werden.
 Als Programmiersprache steht Java im Vordergrund. Java wurde 1995 entwickelt. Bisher hat noch nie eine Programmiersprache in so kurzer Zeit so starke Verbreitung gefunden. Im Studium wird Java in vielen Fächern genutzt. Ein großer Vorteil von Java-Programmen ist die sogenannte plattformunabhängig, das heißt sie laufen in aller Regel ohne weitere Anpassungen auf Computern mit verschiedenen Betriebssystemen (Windows, Apple MacOS, Linux, Handys usw.). 
Alle in der Schule benutzen Programme können auch kostenlos zu Hause genutzt werden.
Bei weiteren Fragen könnt ihr euch auch jederzeit an die Informatiklehrer wenden.
Übrigens:
Ein Navi arbeitet u.a. mit dem Dijksta-Algorithmus, der immer die kürzesten bzw. optimalen Wege von einem Startpunkt zu vielen anderen Punkten findet.
Daten kann man mit dem Huffmann-Algorithmus so speichern, dass sie wenig Platz einnehmen und trotzdem kein Informationsverlust entsteht. Das Verfahren arbeitet besser als die Komprimierung bei Fotos im jpg-Format, mit der immer ein wählbarer Qualitätsverlust verbunden ist.
Google findet Informationen u.a. deshalb so schnell, weil dort u.a. die Idee von Suchbäumen – eine spezielle Art der Datenspeicherung - angewendet wird..
Beim Chatten gibt es relativ einfache Vorschriften (Protokolle) nach denen man nur vorgehen muss, um eigene Chat- oder Mailprogramme schreiben zu können. 
Bei sicherer Internetnutzung spielt die sogenannte asymmetrische Kryptografie eine wichtige Rolle. Die wichtigsten Verfahren (z.B. RSA) sind ziemlich pfiffig und eigentlich trotzdem gut zu verstehen.

All das und einiges mehr klärt man aber nicht nur im Informatikunterricht der Oberstufe.
Der Umgang mit Computern wird bei uns in vielen Fächern geübt.
 
Die Grundlagen  werden am Antonianum für alle Schüler bereits in der Klasse 6 im Fach Informatische Bildung – IB gelegt. Dieses Fach ist für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend.
 
Freiwillig kann man seine Kenntnisse ausbauen, wenn man das Fach Informatik / Physik im Differenzierungsbereich wählt.  In der Jahrgangsstufe  8 (4 Wochenstunden) und 9 (3 Wochenstunden) wird dabei in drei Halbjahren Informatik und ein Halbjahr lang Physik unterrichtet.
Neben dem Umgang mit Software (Tabellenkalkulation, Datenbanken oder Bildbearbeitung) stehen auch Themen wie die Kryptologie und das Internet (Aufbau und Struktur von Netzwerken, E-Mail, Webseitengestaltung mit HTML und Programmierung mit Javascript) im Mittelpunkt des Unterrichts.
Während in Klasse 6 die zielgerichtete Bedienung der Computer im Vordergrund steht, geht es in der Mittelstufe schon um  die Sicht "hinter die Kulissen". Wie funktioniert eine Datenübertragung? Was sind Objekte?
In der Oberstufe schließlich werden diese Probleme dann unter einem noch stärker theoretischen Blickwinkel untersucht.
Aber nicht nur für den Informatikunterricht stehen am Antonianum vier Rechnerräume mit jeweils 16 Rechnern, die alle auf einen Server zugreifen, zur Verfügung.
Jeder Schüler bekommt einen eigenen Zugang, mit dem nur er auf sein eigenes Verzeichnis zugreifen kann. Der Zugriff auf das persönliche Verzeichnis gelingt mit den entsprechenden Zugangsdaten auch von zu Hause aus. So kann jeder Schüler zu allen Zeiten, einen Internetzugang vorausgesetzt, auf die digitalen Unterrichtsmaterialien zugreifen.
 
Differenzierungskurse:
 
Der Differenzierungkurs Informatik & Physik in den Jahrgangsstden 8 und 9 greift sowohl Aspekte aus dem Informatik- als auch aus dem Deutschunterricht auf.
 
Lehrpläne:

Eine Übersicht über die landesweiten und schulinternen Vorgaben bzw. Absprachen für das Fach Informatik findet man unter den folgenden Links:

Schulinternes Curriculum Informatik & Physik - DIff.-Kurs (Jgst. 8/9)

Schulinternes Curriculum Informatik - Sek II

 

 
 

Kunstunterricht: Wann und wie viele Wochenstunden?
Das Fach Kunst wird am Antonianum ab der Klasse 5 unterrichtet. In der 5. und 6. Klasse findet der Unterricht ganzjährig mit 2 Wochenstunden statt, von der 7. bis zur 9. Klasse ebenfalls mit 2 Wochenstunden, dann jedoch halbjährlich im Wechsel mit Musik. Ab der 10.Jahrgangsstufe gehört das Fach zum Wahlpflichtbereich und wird dort in der 10 mit 3 Wochenstunden, dann im Grundkurs mit 3, im Leistungskurs mit 5 Wochenstunden unterrichtet.
Kunstunterricht: Räumlichkeiten, Möglichkeiten
Der Fachbereich Kunst wurde 2009 saniert, so dass gegenwärtig 3 Räume und ein Freiluftatelier Platz für die künstlerische Arbeit bieten: der große, sogenannte ‚Zeichensaal’ wurde mit einem Beamer ausgestattet, ein Werkraum mit Werkbänken und ein weiterer Kunstraum stehen zur Verfügung. Seit 2009 erweitert ein Freiluftatelier die kreativen Gestaltungsmöglichkeiten. Dort kann mit großformatigen Steinen, aber auch in Holz bildhauerisch gearbeitet werden.
Kunstunterricht: Was, wofür? Warum ist Kunstunterricht heute überhaupt wichtig?
Die Fachschaft Kunst möchte die Schüler auf verschiedene Weise an Kunst und künstlerisches Tun heranführen: zum einen nimmt die Vermittlung der verschiedenen Arbeitsweisen und Techniken eine wichtige Stellung im Kunstunterricht ein. Vor allem in der Unterstufe werden sowohl Grundlagen in den ‚klassischen’ Techniken wie Malen und Zeichnen vermittelt, aber auch in den Umgang mit anderen Werkstoffen wie Ton, Stein, Pappmaché etc. oder in Drucktechniken eingeführt. Der Vielfalt an Werkstoffen und Techniken sind hier nur wenige Grenzen gesetzt. Dabei steht im Vordergrund die Vermittlung von technischen und fachlichen Grundlagen einerseits, das Planen, Erproben und Reflektieren des zunehmend selbständigen Arbeitens andererseits. Letzteres kann z.B. in Besprechungen im Plenum oder im Einzelgespräch stattfinden oder auch in Arbeitsbüchern oder als begleitendes Portfolio eine gestaltete Form finden.
Ein anderer Aspekt ist die Verknüpfung der praktischen Arbeit mit historischen sowie zeitgenössischen Beispielen aus der Kunst/ Kunstgeschichte oder auch der Werbung/ den Medien /des Design und besonders in den Jahrgangsstufen 10 und in der Oberstufe die Kenntnisse der Bildanalyse. Dabei soll zunehmend eine  ‚Bildkompetenz’ erworben werden (wobei der Begriff ‚Bild’ hier als allgemein für alles Gestaltete verstanden wird). Bilder lesen können ist in unserer heutigen Lebenswelt eine der wichtigsten Kompetenzen. Diese zu entschlüsseln, mögliche Bezüge, Anspielungen, Rückgriffe zu erkennen, d.h. eine kritische, reflektierte Haltung diesen gegenüber zu erwerben, kann als ein wichtiges Ziel des Kunstunterrichts im Bezug auf eine allgemeine Bildung nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sei es im Bezug auf die manipulative Kraft der Werbung oder auch der Bilder der in der Politik, den Nachrichten, der Mode,… Unsere heutige Umwelt ist zu einem beträchtlichen Teil ‚gemacht’, ‚designed’, ‚gestyled’, kurz: bewusst so und nicht anders gestaltet. Wer als mündiger Bürger in einer solchen Welt leben möchte, braucht grundlegende Kenntnisse über Funktion und Wirkungsweisen von Bildern, um sich z.B. den überall präsenten Manipulationsversuchen entziehen zu können.  
Nicht aus den Augen verloren werden soll jedoch auch nicht die ‚Genussfähigkeit’. Das Fach Kunst beruht wie Musik auf unserer Wahrnehmung. Bilder in ihrer Komplexität, ihrer handwerklichen und konzeptionellen Qualität wahrnehmen zu können, bedeutet auch, sie wirken lassen, in ihrer Wirkung genießen und wertschätzen zu können. Hier fließen erworbenes Wissen und durch die praktische, eigene Arbeit erworbene Erfahrungen zusammen, denn man sieht besonders gut, was man kennt oder wiedererkennt.
Insofern ist das Fach Kunst mit seinen vielfältigen Möglichkeiten der praktischen Arbeit einerseits, der Bildbetrachtung  und Kunstgeschichte andererseits eines der ‚andersartigen’ Fächer, das zur Abwechslung im Schulalltag beiträgt und dabei das vorrangige Ziel, die Kreativität der Schüler zu fördern, nicht aus den Augen lässt.
Differenzierungskurse
Der Differenzierungkurs Darstellen und Gestallten greift sowohl Aspekte aus dem Deutsch- als auch aus dem Kunstunterricht auf.

Salvete, puellae et pueri, dominae dominique!
 
Latein war die Sprache der Römer. Die Stadt Rom wurde der Sage nach im Jahre 753 v.Chr. von Romulus und Remus gegründet. Die Gegend, in der Rom liegt, hieß Latium (heute Lazio), ihre Bewohner waren die Latiner; daher kommen die Wörter "Latein" und "lateinisch". Im Laufe der Zeit eroberten die Römer ganz Italien, und sie hatten sich einige Jahrhunderte späterzur Zeit des Kaisers Trajan (98-117 n.Chr.) – die gesamte damals bekannte Welt untertan gemacht.
 
Weil Latein heute nicht mehr die Landessprache eines Volkes ist, sagen manche, Latein sei eine "tote Sprache". Tatsächlich aber lebt das Lateinische nicht nur in den romanischen Sprachen, wie zum Beispiel dem Italienischen, Französischen und Spanischen fort, sondern auch im Englischen und Deutschen. Denn in der Wissenschaft, in der Technik, in der Werbung und sogar im Alltag wird auch heute noch mehr, als es vielen bewusst ist, "lateinisch gesprochen". Das geschieht zwar meist nicht mehr in ganzen Sätzen, aber doch durch die Verwendung zahlreicher Begriffe und Wörter, die direkt aus dem Lateinischen übernommen oder aus ihm hergeleitet sind. Eine umfangreiche Untersuchung aus jüngerer Zeit über die Herkunft von Fremd- und Lehnwörtern im Deutschen trägt daher zu Recht den Titel "Unser tägliches Latein" (von B. Kytzler und L. Redemund). Darin wird festgestellt, dass ca. 25000 Wörter im deutschen Sprachschatz eine lateinische Herkunft haben. Im Englischen lässt sich etwa die Hälfte des Wortschatzes auf das Lateinische zurückführen. Latein gilt daher als Basissprache Europas.
 
Mit fünf Lateinlehrerinnen und Lateinlehrern sind wir am Antonianum personell gut besetzt, um den Schülerinnen und Schülern ein breites Angebot im Lateinischen zu machen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Latein als zweiter Fremdsprache ab Jgst. 6. Bei entsprechender Nachfrage richten wir aber auch Kurse ab Jgst. 8 oder 10 ein. Latein kann selbstverständlich nach dem Latinum (Ende Jgst. 10 für Latein ab Jgst. 6) noch weitergeführt und auch als Abiturfach gewählt werden. Bedingung ist allerdings auch hier eine ausreichende Kursgröße.
Der Lehrgang ab Jgst. 6 umfasst drei Jahre Spracherwerb mit unserem Lehrbuch "Cursus N" und die Lektüre von leichteren und mittelschweren lateinischen Originaltexten in der Jgst. 9. Es schließt sich dann bis zum Latinum noch ein Jahr mit der Lektüre inhaltlich und sprachlich anspruchsvoller lateinischer Originaltexte in der Jgst. 10 an.
 
Hauptziel des Lateinunterrichts ist in allen Jahrgangsstufen die historische Kommunikation. Die Schülerinnen und Schüler treten in einen Dialog mit dem lateinischen Text und erschließen seine Mitteilung. "Sie setzen sich mit den vorgefundenen Aussagen und Fragestellungen auseinander, stellen Beziehungen her zu ihrer eigenen Zeit und Lebenssituation und suchen nach individuellen Antworten auf die Mitteilungen des Textes." (Kernlehrplan Latein).
Es gibt viele gute Gründe, Latein zu lernen und damit ein Modell von Sprache kennen zu lernen, kulturelle Kompetenzen zu erwerben und sich darauf aufbauend andere Sprachen zu erschließen bzw. die modernen Fremdsprachen auf ihre gemeinsame Wurzel zurück zu führen. Wichtig ist, dass die Schülerinnen und Schüler eine gewisse Freude am Sprachenlernen und an den Inhalten der Antike mitbringen. Wir Lehrerinnen und Lehrer bemühen uns, einen modernen Lateinunterricht anzubieten, der den Anforderungen der Schülerorientierung, Inhaltsorientierung und fachspezifischen Methodenorientierung gerecht wird und immer stärker auch die Prinzipien des selbständigen, kooperativen Lernens berücksichtigt.
 
Valete et gaudete!
 
 
 
 
Unsere Lehrwerke:
 

 

 

 

 

 

 

Lehrpläne:

Eine Übersicht über die landesweiten und schulinternen Vorgaben bzw. Absprachen für das Fach Latein finden Sie unter den folgenden Links:

Schulinternes Curriculum Latein - Sek I

Schulinternes Curriculum Latein - Sek II

 

 
 

„Die Mathematik ist die Wissenschaft, welche aus der Untersuchung von abstrakten Figuren und dem Rechnen mit Zahlen entstand. Für die Mathematik gibt es keine allgemein anerkannte Definition; heute wird sie üblicherweise als eine Wissenschaft, die selbst geschaffene abstrakte Struk- turen auf ihre Eigenschaften und Muster untersucht, beschrie- ben.“
So beschreibt das Internet-Lexikon die Inhalte und Vorgehensweise der Mathematik.
 
Kennzeichen der Mathematik sind also die Untersuchung abstrakter Gebilde und Strukturen und das Gewinnen sicherer Erkenntnisse durch logische Schlussfolgerungen aus vorgegebenen Grundsätzen (Axiomen). Das Unterrichtsfach Mathematik soll dieses abstrakte Denken und die formal logische Vorgehensweise bei den Schülern fördern und fordern.
 
Ein weiteres zentrales Aufgabengebiet des Faches liegt außerdem in der Beschreibung (Modellie­rung) und Lösung meist quantitativer Problem- und Sachlagen des Alltags, des Wirtschaftslebens und der Naturwissenschaften. Nach dem Kernlehrplan Mathematik für die Sekundarstufe I sollen die Schüler dem gemäß grundlegende fachliche Kompetenzen auf den Gebieten der Arithmetik, Al­gebra, Funktionenlehre, Geometrie und der Stochastik (Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik) erwerben. In der Sekundarstufe II kommen dazu noch Kompetenzen aus der Differential- und Integralrechnung, der Matrizenrechnung und der analytischen Geometrie hinzu.
 
Zum Erwerb mathematischer Kompetenzen und zur Lösung mathematischer Probleme stehen den Schülern eine Reihe von „Werkzeugen“ (ein Begriff aus dem Kernlehrplan) zur Verfügung. Neben den klassischen Werkzeugen wie Taschenrechner und Formelsammlungen spielen in den letzten Jahren verstärkt Computerprogramme, mit denen komplexe mathematische Probleme veranschau­licht bzw. gelöst werden können, eine große Rolle. Die Fachschaft arbeitet mit Computeralgebrasystemen (z.B. Derive), Tabellenkalkulationsprogrammen (z.B.: OpenOffice Calc) und Programmen,  die in erste Linie geometrische Aspekte beleuchten (z.B.: Geogebra oder DynaGeo).  Zunehmend verwenden wir Software, die die Schülerinnen und Schüler auch kostenlos zu Hause nutzen können.
 
"Insofern sich die Sätze der Mathematik auf die Wirklichkeit beziehen, sind sie nicht sicher, und in­sofern sie sicher sind, beziehen sie sich nicht auf die Wirklichkeit." (Albert Einstein)
Nach dieser These von Einstein beschreiben mathematische Modelle die Wirklichkeit nur unvoll­ständig. Schüler sollen lernen, Grenzen der Mathematik zu erkennen und zu beschreiben und die Reichweite alternativer Modelle bei der Beschreibung der Realität zu diskutieren. Dementsprechend kann auch die Mathematik einen Beitrag zur Erziehung zur Kritikfähigkeit leisten.
 
Die Fachschaft Mathematik ist bestrebt, Schüler zur Teilnahme an mathematischen Wettbewerben zu motivieren. Eine beträchtliche Anzahl Schüler hat in den letzten Jahren z. B. am sogenannten „Känguru-Wettbewerb“ teilgenommen
 
Unsere Stundentafel ab Einschulungsjahrgang 2009/2010 sieht in den Jahrgangsstufen 5 - 8 vier Wochenstunden und in der Jahr­gangsstufe 9 drei Wochenstunden vor.
In der Oberstufe werden einheitlich an allen Schulen in NRW Grundkurse mit drei und Leistungs­kurse mit fünf Wochenstunden unterrichtet.
Des weiteren werden Förderkurse Mathematik für die Klassenstufen 5 und 6 angeboten. In der Einführungsgsphase der neuen gymnasialen Oberstufe (Jahrgangsstufe 10) wird zusätzlich Mathematik als Vertiefungsfach unterrichtet.

 
Wir arbeiten mit den Lehrwerken „Elemente der Mathematik“ aus dem Schroedel Verlag sowohl in der SI als auch in den Grund- und Leistungskursen der SII.

 

 

Lehrpläne

Eine Übersicht über die landesweiten und schulinternen Vorgaben bzw. Absprachen für das Fach Biologie finden Sie unter den folgenden Links:

Schulinternes Curriculum Mathematik - Sek I

Schulinternes Curriculum Mathematik - Sek II

Links zur Mathematik
und zum Mathematikunterricht:

 

 

 

Der Unterricht im Fach Musik am Antonianum versteht sich als Hinführung, Anleitung und Anregung zum aktiven Musikerleben, Musikmachen und Musikverstehen.

Schüler- und problemorientierter Unterricht soll die Begeisterung für die Auseinandersetzung mit dem Kulturgut Musik in all seinen Facetten und seiner Reichhaltigkeit wecken und Schülerinnen und Schüler von der Klasse 5 bis zur Oberstufe zum eigenen Musikmachen und zur kritischen Auseinandersetzung mit der sie umgebenden Musik befähigen.

Dabei setzen wir neben klassischem Instrumentarium auch Boomwhacker, Orffsches Instrumentarium und das Rock-Instrumentarium ein, um Schülerinnen und Schülern verschiedener Altersstufen und verschiedener Interessenslagen das aktive Musizieren zu ermöglichen.

In der Unterstufe gehört ein Besuch des Orchesters in Paderborn ebenso fest zum Bestandteil des Musikunterrichts wie halbjährliche Schulkonzerte im öffentlichen raum, bei denen Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Altersstufen gemeinsam einen musikalischen Abend gestalten.

Zwei AGs werden im Bereich Musik angeboten - das Schulorchester unter der Leitung von Frau Schulte sowie der Schulchor unter der Leitung von Herrn Dorok.

Der Musikunterricht am Antonianum orientiert sich an modernen Leitzielen, so besitzen wir ein kleines Tonstudio, ausgestattet mit mehreren Windows-PCs, Mac Minis und iMacs, das wir für Song- und Hörspielproduktionen ebenso einsetzen wie zur Internetrecherche und zur Vorbereitung multimedialer Präsentationen.

In der Unter- und Mittelstufe stützt sich der Unterricht auf das Lehrwerk Soundcheck 1-3 aus dem Metzler Verlag, in der Oberstufe setzen wir TONart sowie Soundcheck Sek II - alle Bücher werden für den Unterricht von der Schule gestellt. 

Projektkurse
Der vokalpraktische Projektkurs versteht sich als hervorragende Möglichkeit zur individuellen Förderung im musisch-kreativen Handlungsfeld.

 

 

Lehrpläne:

Eine Übersicht über die landesweiten und schulinternen Vorgaben bzw. Absprachen für das Fach Musik findet sich unter den folgenden Links:

Schulinternes Curriculum Musik -  Sek I

Schulinternes Curriculum Musik - Sek II 

 

 

 

Informationen zur Fachschaft Praktische Philosophie /Philosophie
 
 

Praktische Philosophie

I. Fachkollegen

Frau Schulte
Herr Heinze
Herr Horstmann
Herr Klahold
Herr Petersen

 

II. Stundentafel /Jahrgangsstufen

Das Fach Praktische Philosophie wird zweistündig in den Jahrgangsstufen 8/9 unterrichtet. Der Unterricht im Fach Praktische Philosophie richtet sich gemäß § 37 des Schulgesetzes an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen.

 

III. Lehrwerke des Faches

Jahrgangsstufe 8 & 9: Fair Play (Schöningh)

 

IV. Schwerpunkte / Bildungsziele

Das Fach Praktische Philosophie bezieht sich vor allem auf die ethisch praktischen Fragen des Lebens und will in diesem Bereich Orientierung ermöglichen. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich dazu differenziert mit Sinn- und Wertefragen auseinanderzusetzen und gelangen so zu einem Wert- und Selbstbewusstsein.

Die Kompetenz des selbstbestimmten und verantwortungsbewussten Handelns, welche in einer demokratischen und medienbetonten Gesellschaft besonders wichtig ist, soll erlangt werden. Ebenso kommt es dem Fach darauf an, die Kompetenz anzustreben, den anderen Menschen ernst zu nehmen (Toleranz und Empathiefähigkeit), um so mit diesem in ein dialogisches, gleichberechtigtes Gespräch eintreten zu können. Dabei spielt die eigenständige Reflexion von Meinungen, Welt- und Wertorientierungen eine vornehmliche Rolle.

 


 

Philosophie

I. Fachkollegen

Herr Heinze (Fachvorsitz)
Herr Horstmann
Herr Klahold
Herr Petersen (stellv. Fachvorsitz)

 

II. Stundentafel/ Jahrgangsstufen

Das Fach Philosophie wird in der Oberstufe in den Jahrgangsstufen EF, Q1 und Q2 dreistündig unterrichtet, mit der Möglichkeit eines Abiturabschlusses. In den letzten Jahren haben Prüfungen im Fach als 4. Abiturfach stets stattgefunden.

 

III. Lehrwerke des Faches

Auf Grund der neuen Kernlehrpläne wird zurzeit auf ein Lehrbuch in der EF verzichtet. Es wird das Schulbuch Abi-Trainer Philosophie beginnend von der Jahrgangsstufe Q1 eingesetzt. Parallel zu diesem Unterrichtswerk stützt sich der Unterricht (auch EF) besonders auf aktuelle und digitale Unterrichtsmaterialien, welche den Schülerinnen und Schüler zur strukturierten Bearbeitung als Kopie ausgehändigt wird.

 

IV. Informationen /Schwerpunkte

Das Ziel des Fachs Philosophie die Befähigung der Schülerinnen und Schüler zur philosophischen Problemreflexion; dazu gehört die gedankliche Durchdringung und Erörterung von philosophischen Werken, lebensweltlichen Fallbeispielen und Problemstellungen. Die Schülerinnen und Schüler sollen in die Lage versetzt werden, selbstständig Fragestellungen und Probleme methodisch geleitet und unter Einbezug der philosophischen Tradition zu reflektieren.

Die Kompetenzen, zur kritischen Reflexion bezüglich zum Beispiel kulturstereotyper Zuordnungen sowie zur sozialer- und umweltbewusster Verantwortung, soll erlangt werden. Dadurch wird eine Orientierung im Denken ermöglicht, welche Voraussetzung für eine aktive und verantwortliche Mitgestaltung in unserer demokratischen Gesellschaft ist.

Um die Kompetenzen zu entwickeln bedarf es einer spezifischen Form der Darstellung im Hinblick auf die Entfaltung von argumentativen Zusammenhängen. Diese unterliegen besonderen Ansprüchen in Bezug auf Strukturiertheit, sprachliche Angemessenheit und begriffliche Konsistenz. Damit verbunden ist immer ein entsprechender Problemhintergrund, der im diskursiven Gespräch erarbeitet werden soll. Um dieses Ziel erreichen zu können, gilt als maßgebliche Aufgabe des Philosophieunterrichtes das selbstständige Durchdringen eines Themenbereiches.

Zur vertieften Ermöglichung der Realisierung dieser Aufgabe ermöglicht das Fach Philosophie am Antonianum seit Jahren am Essaywettbewerb teilzunehmen. 

 

Schulinternes Curriculum

Schulinternes Curriculum Praktische Philosophie - Sek I

Schulinternes Curriculum Philosophie - Sek II

 

 
 

Ist Cola-light leichter als Cola? Wie verhalten sich unterschiedliche Fahrzeuge im Windkanal? Wofür ist der Drehteller in der Mikrowelle? Hierauf gibt die Physik eine Antwort, indem grundlegende Gesetze der Natur untersucht werden. Ziel ist es, die Eigenschaften sowie das Verhalten von Naturphänomenen anhand von Gesetzmäßigkeiten und Modellen zu erklären. Die Arbeitsweise der Physik besteht im Allgemeinen in einem Zusammen- spiel experimenteller Methoden und theoretischer Modellbildung

Explizit hervorzuheben ist die hohe Kontextorientierung, welche an die Lebenswelt und eigene Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler anknüpft.

Eine besondere Bedeutung haben außerdem die Experimente. Während unter Verwendung von umfangreichen Schüler-Experimentierkästen physikalische Zusammenhänge eigenständig untersucht werden können, bieten aufwändige Demonstrationsversuche die Möglichkeit, komplexe Sachverhalte zu analysieren.

Eine moderne Multimedia-Ausstattung ermöglicht es, komplexe physikalische Phänomene unter Verwendung von Simulationen anschaulich darzustellen und zu untersuchen. Unsere beiden Fachräume sowie ein Kombiraum Physik und Chemie wurden im Jahr 2010 komplett neu eingerichtet und entsprechen den neuesten Standards.

 

Stundentafel Sekundarstufe 1

6. Klasse 1 Halbjahr 3 stdg.

7. Klasse durchgehend 2 stdg.

9. Klasse durchgehend 3 stdg.

 

Sekundarstufe 2

In der Oberstufe haben sich seit Jahren ein Physik-Leistungskurs sowie 2-3 Grundkurse etabliert.

 

Lehrwerke

Sekundarstufe I:

Fokus Physik 5-6 NRW Gymnasium; Cornelsen-Verlag

Physik 7 - 9 NRW Gymnasium; Duden-Verlag

 

Sekundarstufe II:

Fokus Physik Oberstufe NRW Gymnasium; Cornelsen-Verlag

Physik Oberstufe NRW Gymnasium; Cornelsen-Verlag

 

Angebote im Differenzierungs-Bereich

In der Jahrgangsstufe 8 wurde ein Forderkurs „MINT“ eingerichtet, in welchem fächerübergreifend naturwissenschaftliche Sachverhalte erforscht werden.

Im  Differenzierungsfach Informatik / Physik werden in der Jahrgangsstufe 9 ein Halbjahr lang unter anderem moderne technische Bauteile und Schaltungen experimentell untersucht.

 

Wettbewerbe

Je nach Interesse unterstützen wir die Schülerinnen und Schüler regelmäßig bei unterschiedlichen Wettbewerben wie z.B. dem Gedankenblitz-Schulwettkampf.

 

Innovative Unterrichtskonzepte

Analyse von Bewegungen mithilfe des GPS

Dieses Unterrichtskonzept erlangte im Dezember 2013 den 1. Platz beim bundesweiten „MINT von morgen Schulpreis“ für innovativen Einsatz digitaler Medien.

 

 

 

Lehrpläne:


Aktuelles und Interessantes

http://www.leifiphysik.de/ (Informationen und Simulationen)

http://www.walter-fendt.de/ (nützliche Java-Applets)

http://rcl-munich.informatik.unibw-muenchen.de/ (ferngesteuerte Experimente)

http://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/abitur-gost/fach.php?fach=22 (Zentralabitur)

 

 
 
 
 
 

„Demokratie ist eine Daueraufgabe, die aus der stets neu entstehenden Spannung zwischen den Prinzipien der Demokratie und den tatsächlichen gesellschaftlichen und kulturellen Verhältnissen immer wieder neu bestimmt werden muss, eine beständige kritische Rekonstruktion, die ohne kritische Loyalität und kompetentes Handeln mündiger Bürger nicht möglich ist.“

 (Edelstein, et al., Bonn 2001, S. 22)

 

Demokratie als Regierungs- und Lebensform sowie die Existenz und Wahrung der Grund- und Menschenrechte stellen keine Selbstverständlichkeit dar. Sowohl die Geschichte als auch viele aktuelle nationale wie internationale Ereignisse beweisen diese so „einfach“ aufgestellte Ausgangsthese. Unverkennbar kommt der politischen Bildung in der Schule eine tragende Bedeutung zu. Der Unterricht im Fach Politik/Wirtschaft bzw. Sozialwissenschaften/Wirtschaft leistet einen zentralen Beitrag, die verbindliche Auseinandersetzung mit politisch-gesellschaftlich-wirtschaftlichen Inhalten zu realisieren.

Schülerinnen und Schüler zu demokratischem Urteilen und Handeln zu befähigen, damit sie ihre aktive wie kritische Rolle als mündige Bürgerinnen und Bürger in Gesellschaft, Staat und Wirtschaft wahrnehmen können, ist ein Ziel des Unterrichtsfaches Politik/Wirtschaft bzw. Sozialwissenschaften/Wirtschaft.

 

Politik/Wirtschaft in der Sekundarstufe I

Das Fach Politik/Wirtschaft zielt darauf ab, den Schülerinnen und Schülern die nötigen Kompetenzen zu vermitteln, die sie dazu befähigen, in politischer und wirtschaftlicher Mündigkeit am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Die Lernenden setzen sich dazu z. B. mit der Frage nach den Entscheidungsprozessen in einer Gemeinde ebenso auseinander wie mit der „großen Politik“ auf nationaler und europäischer Ebene. Über die politischen Themen hinaus werden auch soziale und ökonomische Sachverhalte behandelt.

 

Der Unterricht im Fach Politik/Wirtschaft wird in der Sekundarstufe I auf der Grundlage der verbindlichen Stundentafel erteilt:

Klasse 6:        3-stündig für ein halbes Jahr

Klasse 8:        3-stündig für ein ganzes Jahr

Klasse 9:        3-stündig für ein halbes Jahr

 

Am Ende der Sekundarstufe I sind notwendige Grundlagen zur Fortsetzung des Faches Politik/Wirtschaft in dem Integrationsfach Sozialwissenschaften/Wirtschaft in der Sekundarstufe II gelegt.

Verwendete Lehrwerke: Politik/Wirtschaft aus dem Schöningh Verlag. 

 

 


[Quelle: www.schoeningh-schulbuch.de]

 

Sozialwissenschaften/Wirtschaft in der Sekundarstufe II

Das Fach Sozialwissenschaften ist von Grund auf als Integrationsfach angelegt. Konstitutives Prinzip des Unterrichtsfaches Sozialwissenschaften ist damit die Integration der drei Disziplinen Politikwissenschaften, Soziologie und Wirtschaftswissenschaft. „Diese Integration schafft die Voraussetzung für den Erwerb von Kompetenzen zur Erschließung der gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Wirklichkeit in ihrer gegenseitigen Bedingtheiten“ (KLP GOSt, S.12) und ermöglicht den  Schülerinnen und Schülern so die Erfassung der Wirklichkeit sowie eine Positionierung aus den unterschiedlichen Perspektiven der Teildisziplinen des Unterrichtsfaches.

 

Seit dem Schuljahr 2005/2006 wird am Gymnasium Antonianum nicht mehr das „klassische“ Fach Sozialwissenschaften, sondern das Fach Sozialwissenschaften/Wirtschaft ab der Einführungsphase unterrichtet. Aufbauend auf der ökonomischen Grundbildung in der Sekundarstufe I eröffnet die ökonomische Schwerpunktbildung in der gymnasialen Oberstufe im Fach Sozialwissenschaften die Möglichkeit zu einer vertieften ökonomischen Bildung. Der Unterricht mit einer ökonomischen Schwerpunktbildung bezieht sich zu zwei Dritteln auf den Bereich der Ökonomik, vernetzt mit entsprechend reduzierten politologischen und soziologischen Anteilen.“  (KLP GOSt, S.12)

Der Unterricht im Fach Sozialwissenschaften/Wirtschaft wird in der gymnasialen Oberstufe auf der Grundlage der verbindlichen Stundentafel erteilt

Einführungsphase:
Sozialwissenschaften/Wirtschaft             3-stündig

Qualifikationsphase:
Sozialwissenschaften/Wirtschaft (GK)    3-stündig
Sozialwissenschaften/Wirtschaft (LK)     5-stündig
Zusatzkurs (GK)                                      3-stündig

 

Verwendete Lehrwerke: Sowi-NRW aus dem Buchner-Verlag.

 

 

[Quelle: www.ccbuchner.de)

 
„Zehn gute Gründe", das Fach Sozialwissenschaften zu wählen:
  1. In SoWi erwerben Sie das nötige Orientierungswissen für den Durchblick in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft!
  2. In SoWi eignen Sie sich wichtige Schlüsselqualifikationen (Teamfähigkeit, Internetrecherche, Lerntechniken usw.) an, die Sie in Studium und Arbeitswelt benötigen!
  3. SoWi macht Sie fit im Umgang mit Euro, Börse und Berufswahl!
  4. Im Fach SoWi lernen Sie wichtige Fähigkeiten und Fertigkeiten, die Ihnen helfen, Ihre politische Position zu finden und wirksam zu vertreten sowie die Ökonomie zu verstehen!
  5. In SoWi können Sie sich über zentrale Fragen Ihres eigenen Lebens mehr Klarheit verschaffen (Wer bin ich? Wie bin ich so geworden? Wie will ich sein? Wer und was hat mich beeinflusst? Wen und was will ich beeinflussen?)!
  6. In SoWi können Sie den Umgang mit klassischen und neuen Medien trainieren und Ihre Präsentations- und Kommunikationsfähigkeiten verbessern!
  7. In SoWi erhalten Sie vieles, was Sie für die Aufnahme eines Studiums nicht nur im Bereich der Sozialwissenschaften brauchen!
  8. In SoWi analysieren Sie soziale und wirtschaftliche Alltagsprozesse. Dies versetzt Sie in die Lage, sich im Alltag bewusster und effektiver zu verhalten!
  9. In SoWi erwerben Sie theoretische und praktische Kompetenzen, die Sie in allen Berufsfeldern, in denen mit Menschen gearbeitet wird, gebrauchen können!
  10. SoWi macht Sie in Zeiten der Globalisierung mit interkulturellen Perspektiven vertraut und erweitert so Ihren Horizont!
                                              
Fünf falsche Erwartungen, Vorurteile oder Befürchtungen:
 
  1. SoWi ist ein Laberfach!
  2. SoWi ist der leichteste Weg zum Abitur!
  3. In SoWi werden immer nur Texte gelesen!
  4. SoWi kann man in Studium und Beruf nicht gebrauchen!
  5. SoWi ist nur etwas für Politprofis!“
 
(zitiert nach: Edwin Stiller (Hrsg.): dialog sowi 1 – Unterrichtswerk für Sozialwissenschaften. 1. Auflage Verlag C. C. Buchner, Bamberg 2002, S. 308)

 

Lehrpläne

Eine Übersicht über die landesweiten und schulinternen Vorgaben bzw. Absprachen für das Fach Politik finden Sie unter den folgenden Links:

Schulinternes Curriculum Politik-Witschaft Sek I

Ökonomische Bildung in der Sekundarstufe I Arbeitspläne

Schulinternes Curriculum SoWi - Sek II

 

 
 
 
 
 
 

Katholische Religionslehre / Evangelische Religionslehre

Der Religionsunterricht hat den Auftrag die Schülerinnen und Schüler beim Nachdenken und Suchen nach einer Orientierung in ihrem Leben zu begleiten. Er bringt sie in Dialog und Auseinandersetzung mit den überlieferten Glaubensinhalten und –erfahrungen.

Den christlichen Glauben macht die personale Zuwendung Gottes und die Selbstmitteilung Gottes in Jesus Christus aus. Dieses Fundament wird in allen Jahrgangsstufen in seinen unterschiedlichen Bezügen thematisiert.

Im Rahmen der „Reich-Gottes-Botschaft“ Jesu wird erarbeitet, was „Nachfolge“ bedeutet und wie das Reich Gottes, dessen Endgestalt noch aussteht, im Hier und Jetzt in Ansätzen zunehmend verwirklicht werden kann. Jeder Mensch ist von Gott mit unverwechselbarer Würde und einmaligem Wert ausgestattet worden. Dies ist die Basis für den Umgang miteinander.

Der Religionsunterricht vermittelt in besonderer Weise ethische und soziale Orientierung, hilft verantwortlich miteinander zu leben und zu streiten. Er leistet einen wesentlichen Beitrag zur Selbstfindung und zum sozialen Engagement. Dies wird derzeitig in der Jahrgangsstufe EF im Rahmen eines Sozialprojekts, das mit dem Curanum, dem Haus Maria und dem LWL-Pflegezentrum „Haus am Klostergarten“ durchgeführt wird, „hautnah“ erfahren.   

Der Religionsunterricht ermutigt auf der Grundlage christlicher Werte zur Teilhabe am gesellschaftlichen und kirchlichen Leben. Er bietet Gemeinschaftserlebnisse (Gottesdienste von der Einschulung bis zum Abitur, Feier christlicher Feste usw.) Am Ende der Sekundarstufe I und in der Oberstufe eröffnet er die Perspektive auf eine plurale Welt, vermittelt die Verantwortung der Christen für die Bewahrung der Schöpfung, den Einsatz der Christen für Frieden und Gerechtigkeit und für eine verantwortliche Gestaltung der eigenen und der gesellschaftlichen Zukunft.

 

Lehrpläne Katholische Religonslehre:

Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre - Sek I

Schulinternes Curriculum Katholische Religionslehre - Sek II

 

Lehrpläne Evangelische Religionslehre:

Schulinternes Curriculum Evangelische Religionslehre - Sek I

Schulinternes Curriculum Evangelische Religonslehre - Sek II

 

¡Hola! ¿Qué tal?

Spanisch ist die Amtssprache in 20 Ländern Lateinamerikas. Sogar in den Vereinigten Staaten spricht eine stetig wachsende „Minderheit" von 45 Mio. Menschen Spanisch. Weltweit gibt es ca. 350 Mio. Muttersprachler. Spanisch versteht man in Downtown Los Ángeles genauso wie in Manila auf den Philippinen oder am Kap Horn.

Spanisch wird in einer globalisierten Welt immer wichtiger. Die Bereiche Industrie, Handel, Tourismus, gewinnen immer mehr an Bedeutung. Spanisch ist die Eintrittskarte zu einem phantastischen Kulturerbe: weltbekannte Autoren wie Cervantes (Don Quijote), García Lorca (Bernarda Albas Haus, Die Bluthochzeit), García Márquez (Hundert Jahre Einsamkeit), Isabell Allende (Das Geisterhaus, Zorro) schreiben und schrieben in dieser Sprache. Viele berühmte Maler wie Velázquez, Goya, Picasso, Frida Kahlo und Regisseure wie Buñuel, Saura und Almodóvar stammen aus dem spanischen Kulturkreis. Auch viele Sänger und Musiker sind in Spanien oder Lateinamerika beheimatet: Plácido Domingo, José Carreras, Enrique Iglesias oder Shakira.

Zur kulturellen Vielfalt gehört natürlich auch das leibliche Wohl. Spanien sorgt dafür, dass sich seine Freunde und Gäste bei Tortillas, Paellas, Tapas, Enchiladas, Gazpacho und Weinen aus Rioja wohl fühlen.

All diese Gründe sprechen dafür, in der Schule Spanisch zu lernen, um Länder, Leute und die einzigartigen Kulturen die sich über vier Kontinente erstrecken, kennen zu lernen.

 

Spanisch am Antonianum

Das Fach Spanisch wird am Antonianum als 3. Fremdsprache ab Klasse 8 bzw. ab der EF unterrichtet. Als neu einsetzende Fremdsprache (ab der Einführungsphase) kann Spanisch im Grundkursbereich gewählt werden und ist somit auch reguläres 3. oder 4. Abiturfach. Als fortgeführte Fremdsprache ab Klasse 8 kann Spanisch als Grund- und Leistungskurs angewählt werden. Erfreulich ist, dass seit vielen Jahren kontinuierlich Spanisch-Leistungskurse zustande kommen. Dies zeigt, dass Spanisch am Antonianum tief verwurzelt und bei unseren Schülern sehr beliebt ist.

 

Von Anfang an fördern wir die kommunikativen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler, sodass sie sich schnell im Ausland zurechtfinden können. Wir orientieren uns an modernen Unterrichtsformen, indem wir alte und neue Medien einsetzen.

 

Die Fachschaft Spanisch besteht z.Zt. aus 6 Lehrerinnen:


Frau Ackermann-Adler (Spanisch, Englisch, Musik)

Frau Berensmeier (Spanisch, Französisch)

Frau Opua-Schamne (Spanisch, Deutsch)

Frau Potthast (Spanisch, Englisch)

Frau Sure (Spanisch, Englisch, Latein)

Frau Vorwerk (Spanisch, Mathematik)

 

 

Verwendete Lehrwerke

Spanisch ab Klasse 8

Jgst.

Lehrwerk

8

Adelante elemental

9

Adelante intermedio

EF

Adelante avanzado

Q1/Q2

u.a. Rutas superior

 

Spanisch ab Jahrgangsstufe EF

Jgst.

Lehrwerk

EF

A_tope.com

Q1/Q2

Arbeit mit thematischen Dossiers

 

                     
Lehrpläne:
 

Schulinternes Curriculum Spanisch - Sek I 

Schulinternes Curriculum Spanisch - Sek II

 
 
¡Hasta luego!    
 

 

 

Am Antonianum wird in allen Jahrgangsstufen das Fach Sport als Regelunterricht angeboten. Nach dem koedukativen Prinzip findet der Unterricht der Jahrgangsstufen 5 bis 9 im Klassenverband statt. In der Oberstufe gibt es ein Kurssystem, wobei die Stufe 10 der Orientierung dient. Anschließend wählen die Schüler und Schülerinnen der Stufe 11 und 12 ein angebotenes Kursprofil nach individueller Neigung.

Hallensituation
Neben der großen Dreifachturnhalle wird der Unterricht in der Halle des Turnvereins, der Realschule, im Lehrschwimmbad Störmede, im Freibad sowie auf dem Rabenfittich erteilt.

Wettbewerbe
Einmal jährlich findet für die Schülerschaft des Antonianum ein Sporttag statt, an dem nach Jahrgangsstufen gestaffelt verschiedene sportliche Wettkämpfe zu absolvieren sind (Bundesjugendspiele der Leichtathletik, Duathlon, Fußballturnier, Volleyballturnier).
Darüber hinaus nehmen die Schulmannschaften der Sportarten Fußball, Basketball, Tennis, Tischtennis, Leichtathletik, und Golf regelmäßig am Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ teil. Bei diesen Kreis- bzw. Bezirksmeisterschaften setzten sich unsere Schüler schon sehr häufig als Sieger durch.
Die Lauf AG nimmt erfolgreich an regionalen Laufwettkämpfen teil. Auch für überregionale Wettkämpfe wird trainiert (z.B. Berlinhalbmarathon, 15km Nachtlauf Hamburg,…)

Exkursionen
Die Lehrkräfte der Fachschaft Sport bieten v.a. in der Oberstufe Exkursionen an außerschulischen Lernorten an. Einige hiervon sind: Skifahrten in Winterberg, Wasserskilauf in Sande, Kanutouren auf der Lippe, Squash im Ahornsportpark, Klettern im Hochseilgarten und in Kletterhallen, sportliche Rad- und Inlinertouren in der Umgebung

Besondere Sportarten
Das Angebot der Fachschaft Sport beinhaltet neben traditionellen Sportarten auch neue Bewegungsmöglichkeiten, wie z.B. Inline Skaten, Rugby, Ultimate Frisbee, Baseball, Waveboard, Speedminton.

Klassen- Oberstufen Fahrten
Im Fahrtenkonzept des Antonianums sind Fahrten mit sportlicher Ausrichtung möglich. Einwöchige Skischulkurse in die Alpen als Abschlussfahrt der Klasse 9 werden nach Wunsch angeboten.

Projektkurse
Für talentierte und begabte Schüler wird zudem der Projektkurs Sportjounrnalismus angeboten, der den Fachbereichen Deutsch und Sport zuzuordenen ist.

 

 

Lehrpläne

Schulcurriculum Sport Sek I und II

 

Am Antonianum wird das Fach „Erziehungswissenschaft“ in der gymnasialen Oberstufe unterrichtet. In der Einführungsphase (Jahrgangsstufe EF) finden in der Regel mehrere Grundkurse statt, in der Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe Q1 und Q2) ist das Fach neben den Grundkursen meistens durch 2 Leistungskurse vertreten.

Der Gegenstand dieses komplexen und vermutlich daher so interessanten Faches ist: der Mensch als erziehungsbedürftiges und erziehungsfähiges Wesen. Wesentliches Ziel ist die Aufklärung über Erziehungsprozesse, um Menschen zu einem selbstständigen und verantwortlichen Leben in einer demokratischen Gesellschaft zu befähigen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden pädagogische Sachverhalte und Probleme erörtert, sowie gesellschaftliche und individuelle Bedingungen für erzieherisches Handeln aufgezeigt.

Erziehung ist der zentrale Inhalt des Faches. Eine fundierte pädagogische Reflexion kommt jedoch nicht ohne Kenntnis von Sozialisation, von Entwicklung oder Lernen oder Kommunikation aus. Auch geht es um eine Auseinandersetzung mit Formen von Therapie, Fürsorge oder Sozialarbeit, Lebensbegleitung.

Der Lehrplan Erziehungswissenschaft geht vom unauflösbaren Zusammenhang von Theorie und Praxis aus. Die konkreten Zugänge können in unterschiedlicher Weise erfolgen und richten sich auch nach der Interessenlage der Schülerinnen und Schüler des jeweiligen Kurses. Zu beachten ist dabei, dass sich nicht eine lose Abfolge von unverbundenen Themen ergibt, sondern innere Zusammenhänge und Lernzuwachs und Progressionen deutlich werden.

 

Folgende Lehrerinnen vertreten das Fach am Antonianum:

  • Frau Assion
  • Frau Jakobi Bradic
  • Frau Nolte 
  • Frau Barbara Schulte 
  • Frau Birgit Schulte
  • Frau Uesbeck
 
 
Im Folgenden werden mögliche Zugänge zu den obligatorischen Themen der verschiedenen Halbjahre dargestellt:
Halbjahre dargestellt:
Halbjahr / Kursthema
zugrundeliegende Fragestellungen
Inhalte
11.1
Erziehungssituationen und Erziehungsprozesse
 
Wer erzieht wen, warum, wo, wozu und wann?
 
Fragen, Begriffe, Methoden:
Begriffsdefinition „Erziehung“, Erziehungspraktiken, Bedeutung des gesellschaftlichen Umfeldes, eigene Lernmethoden, wissenschaftliche Methoden zur Erkenntnisgewinnung
11.2
Lernen und Entwicklung
Wie kann Lernen erklärt werden?
 
                Wie kann man Lernen lernen?
 
                Wie wird anderswo gelernt?
Behavioristische / kognitive Theorien
 
Lernmethoden, Lerntipps etc.
 
(z.B.    z.B. in der Schule für Blinde, unserer Partnerschule
 
12.1
Entwicklung und Sozialisation in der Kindheit
Wie entwickelt sich das Kind/Jugendlicher zum gesellschaftsfähigen Menschen?
 
 
 
Welche Störungen können entstehen?
 
Vermittlung relevanter entwicklungspsychologischer und sozialisationstheoretischer Ansätze, z.B.: Psychoanalyse, Rollentheorien,
 
Erscheinungsformen und Erklärungsmodelle für Kindesmisshandlung, Sucht, Jugendkriminalität, Gewalt, etc.;
12.2
Entwicklung und Sozialisation
im Jugend und Erwachsenenalter.
 
 
Was kann man dagegen tun?
 
 
Erörterung gesellschaftlicher bzw. pädagogischer Maßnahmen, wie z.B. Jugendarbeit, Jugendstrafvollzug, Beratungskonzepte und –angebote, sowie Therapie.)
 
13.1
Normen und Ziele in der Erziehung.
 
Welchen Normen und Zielen unterliegt die Erziehung in unterschiedlichen Gesellschaftssystemen?
 
Wie institutionalisiert sich Erziehung?
in Japan, im Nationalsozialismus, in segmentären Kulturen...
 
 
z.B. in unserem Bildungswesen oder in Waldorfschulen, Montessorie-Einrichtungen usw
13.2
Identität
 
Wie lassen sich die erarbeiteten Inhalte unter dem Aspekt der Identitätsbildung integrieren?
 
 
 

Methodisch möchten wir am Antonianum möglichst vielfältig arbeiten. Dies gilt auch für das Fach Erziehungswissenschaft. So werden hier einige Möglichkeiten der Erkenntnisgewinnung aufgezeigt:

  • Schülerreferat: selbstständige Auseinandersetzung mit einem Sachverhalt
  • Lehrervortrag: komprimierte Präsentation relevanter Inhalte
  • Gruppenarbeit: Förderung sozialen und eigenverantwortlichen Lernens
  • Protokoll: Wiedergabe wesentlicher Gesichtspunkte, studienvorbereitende Arbeitstechnik, Sicherung von Unterrichtsergebnissen
  • Streitgespräch: Darlegung und Vertretung eines eigenen Standpunktes unter Anwendung erworbenen Wissens
  • Projektarbeit: Erlernen und anwenden von Arbeitsmethoden über den Fachunterricht hinaus, Förderung von autonomen, selbstbestimmten Lernprozessen
  • Facharbeit: In der Jahrgangsstufe 12 werden Facharbeiten zu pädagogisch relevanten Themen angefertigt. Die Anbindung an regionale Erziehungs- und Therapieangebote ermöglicht eine Verknüpfung von praktischen Erfahrungen, theoretischen Kenntnissen und pädagogischer Wirksamkeit
  • Methoden der empirischen Sozialforschung: Wiedergabe und Anwendung in didaktisch reduzierter Form
  • Medienanalyse: wissenschaftliche Texte, Ergebnisse empirischer Forschung, Filme, Ganzschriften, Fallbeispiele

     

Lehrpläne:
 

Schulinternes Curriculum Pädagogik - Sek II

 

 

In der Jahrgangstufe 6 werden die Kinder in 2 Wochenstunden im sicheren und kritischen Gebrauch der neuen Medien geschult.

Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler folgende Kompetenzen erwerben:

  • sie sollen mit dem Schulnetzwerk umgehen können. Dazu gehört
    • das Verständnis der Serverstruktur der Schule, der Home- und Tauschverzeichnisse, usw.
    • die Nutzung des Außenzugangs von zu Hause auf die eigenen Daten in der Schule
    • Fragen der Datensicherung und des Datenschutzes im Umfeld der Schule
  • sie sollen mit einer Textverarbeitung so umgehen können, dass die für die Schule notwendigen Arbeiten (Referate, schriftliche Ausarbeitungen) sachgerecht erledigt werden können.
  • sie sollen Grundkenntnisse einer Tabellenkalkulation haben, u.a. um die im Mathematikunterricht geforderten Werkzeuge nutzen zu können.
  • sie sollen eine Präsentationssoftware kennen, um bei Referaten ggf. Medien angemessen einsetzen zu können.
  • sie sollen elementar mit einer Bildbearbeitung umgehen können
  • sie sollen das Internet sinnvoll und kritisch nutzen können, dazu gehören
    • Strategien des planvollen und zielgerichteten Suchens
    • praktische Fertigkeiten, die benötigt werden, um Suchergebnisse strukturiert verwalten zu können
    • Methoden der Kommunikation (z.B. E-Mail, Soziale Netzwerke)
    • Sensibilität für Datenschutzprobleme in sozialen Netzen
    • Rechtsfragen im Umgang mit dem Internet (z.B. Urheberrecht)
  • sie sollen eine Befragung planen, durchführen und mit Computerhilfe auswerten können (Grafstat)

All diese Inhalte werden altersgerecht unterrichtet und werden in späteren Jahrgangsstufen immer wieder aufgegriffen und gegebenenfalls vertieft.

Dabei sollen aber nicht nur die ‚handwerklichen‘ Fertigkeiten am Computer im Focus stehen, sondern auch die Einführung in eine ‚informatische Denkweise‘, die den bewussten Umgang mit den technischen und insbesondere medialen Möglichkeiten unserer Zeit erleichtert.

Dieser Unterricht ist fest im Wochenplan integriert und wird zunächst noch nicht mit einer Note abgeschlossen. Aktuell erhalten die Schüler ihre Kenntnisse im ‚Medienpass NRW‘ bestätigt.

In Zukunft wird der Unterricht in IB ein wesentlicher Baustein im Mediencurriculum der Schule sein, dass insbesondere vom Kompetenzrahmen Medienpass NRW bestimmt sein wird.