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Erasmus in Bregenz – gemeinsam lernen, entdecken und Europa erleben

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Eine spannende und abwechslungsreiche Zeit erlebte die Klasse 9e des Gymnasiums Antonianum von Frau Ackermann - Adler im April 2026 bei ihrer mehrtägigen Erasmusfahrt nach Bregenz in Österreich. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur das Kennenlernen eines anderen europäischen Schulsystems, sondern vor allem die Begegnung und Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern der Partnerschule, die dann auch zum Gegenbesuch nach Geseke kamen. 

Von Beginn an arbeiteten Geseker und Bregenzer Schülerinnen und Schüler in gemischten Teams zusammen. Bei Kennenlernspielen, gemeinsamen Projekten und kreativen Aufgaben, beispielsweise der Erstellung eines Podcasts, entstand schnell eine offene und freundschaftliche Atmosphäre. Auch das Thema Nachhaltigkeit begleitete die Gruppe während der gesamten Fahrt.

Ein besonderes Highlight war der Besuch des Inatura Museums in Dornbirn. An interaktiven Stationen konnten die Jugendlichen selbst erforschen, wie Energie aus Wasser, Wind und Sonne gewonnen wird. Besonders interessant war das kleine Wasserkraftwerk des Museums.

Auch die Illwerke vkw und die Wasserkraft standen auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler erhielten Einblicke in die Funktionsweise eines Wasserkraftwerks und diskutierten anschließend über Chancen und ökologische Herausforderungen erneuerbarer Energien.

Neben dem fachlichen Lernen kamen natürlich auch gemeinsame Freizeitaktivitäten, Stadtbesichtigungen und sportliche Aktionen nicht zu kurz. Die Fahrt stärkte Teamfähigkeit, Selbstständigkeit und interkulturelle Kompetenzen – und zeigte einmal mehr, wie wertvoll europäische Begegnungen für gemeinsames Lernen und gegenseitiges Verständnis sind.

Eine rundum bereichernde Erasmusfahrt, von der sicher viele Eindrücke und neue Freundschaften über die Reise hinaus bestehen bleiben!

Erlebnispädagogik im Latinumskurs der EF – in der Küche des Lukullus 

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Hans, freier Mitarbeiter der Gourmet-Zeitschrift „Tafelfreuden à la Lukullus“ schlägt vorsichtig die Augen auf. Er fühlt sich hundeelend – er hat den monströsesten Kater seines Lebens. Aber das ist noch nicht das Schlimmste. Als er die verschwollenen Augen endlich wieder aufschlägt, stellt er mit Entsetzen fest, dass er auf einer Wiese unter freiem Himmel liegt. Wie bin ich bloß hierhergekommen?, denkt er. Mit der Hand sucht er sein Handy in seiner Jeans und stellt dabei fest, dass er gar keine Hose trägt. Mit Mühe unterdrückt er einen entsetzten Aufschrei: Er trägt nichts als einen kurzen, mit Rotwein bekleckerten weißen Kittel mit einem aus Goldfäden gewebten Gürtel. Neben ihm liegt ein verwelkter Kranz aus Efeu und Weinlaub. Das darf doch nicht wahr sein! Träume ich noch, oder was ist hier los?

Langsam versucht er die Ereignisse der vergangenen Nacht zu rekonstruieren. Auf der Suche nach Material für seinen nächsten Artikel wollte er das bodenständige Essen der einfachen Leute verkosten. Zu ziemlich später Stunde sah er, wie ein blond gelockter junger Mann ihm ein Zeichen gab, sich zu ihm zu gesellen und sich als Dionisio vorstellte. „Komm mit mir mit. Ich zeige dir etwas, das du dein ganzes Leben nicht vergessen wirst.

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Retten – Bergen – Löschen!

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Kurz vor den Sommerferien besuchten wieder interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 die Freiwillige Feuerwehr Geseke. Was für Einsätze gibt es? Wie werden sie koordiniert? Wer übernimmt welche Aufgaben? Wie wird man benachrichtigt? Was heißt Ehrenamt? Was sagt der Arbeitgeber dazu?

Dies waren Fragen der Schülerinnen und Schüler an Feuerwehrchef Markus Fara, der die jährlich stattfindende Präsentation wieder initiiert hatte und fachkundig Auskunft erteilte. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer ermöglichten den Jugendlichen vielfältige theoretische, aber auch spannende praktische Einblicke in ihren Dienst an unser aller Sicherheit. Danke dafür! Wir sind sicher, dass sowohl das Verständnis für die Wichtigkeit der Feuerwehrarbeit als auch der Respekt davor bei allen Gästen stark gestiegen ist. Und wir hoffen auf weitere Helferinnen und Helfer aus dem Antonianum, die sich künftig in den Dienst der lebensrettenden Sache stellen, in Geseke oder auch den anderen Ortschaften! Die Jugendfeuerwehren haben hier einiges zu bieten!

Vom Antonianum zum diplomatischen Dienst

26.07. Vom Antonianum zum diplomatischen DienstSchulleiter trifft ehemalige Gastschülerin

Yvonne Makopa kam 2003 im Alter von 18 Jahren im Rotary Youth Exchange als Austauschschülerin aus Simbabwe nach Deutschland. Am Gymnasium Antonianum in Geseke lernte sie innerhalb kurzer Zeit die deutsche Sprache. Nach dem Ende des Austauschprogramms im März 2004 kehrte sie nach Simbabwe zurück und legte dort ihr Abitur ab.

Im Jahr 2005 besuchte unser damaliger Schulleiter, Herr Dohle, Frau Makopa in Simbabwe und setzte sich dafür ein, dass sie ein Studium in Deutschland aufnehmen konnte.

Bereits im Oktober 2005 begann ein Studium der Internationalen Betriebswirtschaftslehre an der Universität Paderborn.

Neben ihrer beruflichen und akademischen Entwicklung engagierte sich Yvonne Makopa intensiv auch ehrenamtlich. Sie war Mitbegründerin eines afrikanischen Vereins in Hamm und gründete später eine Fraueninitiative. Für ihr vielfältiges gesellschaftliches Engagement erhielt sie den Ehrenamtspreis der Stadt Hamm.

Nach einigen Stellen in der öffentlichen Verwaltung wechselte Frau Makopa in den Dienst des Auswärtigen Amtes. Es folgte ein Auslandspraktikum in Abidjan in der Elfenbeinküste, bevor sie an die deutsche Botschaft in Cotonou im westafrikanischen Staat Benin versetzt wurde. Dort lebt sie heute mit ihrem 16-jährigen Sohn.

Beim Zusammentreffen zwischen Frau Makopa und Ulrich Ledwinka im Rahmen eines Meetings des Rotary Clubs Erwitte-Hellweg zeigte die ehemalige Gastschülerin sich sehr erfreut über die Begegnung und ließ allen an der Schule, die sie noch kennen, herzliche Grüße ausrichten!

Exkursion in das Bibeldorf Rietberg

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In Rietberg erlebten – einer Zeitreise gleich – die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen, was es bedeutet hat, vor über 2000 Jahren zu leben und zu arbeiten. Fleißig wurde aus Körnern mit echten Mahlsteinen eigenes Mehl gemahlen, im Kräutergarten nach heilsamen Kräutern gesucht, aus ausgewählten getrockneten Kräutern Kräutersalz im Mörser hergestellt und sich handwerklich betätigt, um als Zimmermann eine eigene Axt sowie Holzdübel herzustellen sowie als Seilmacher in Teamarbeit ein robustes Seil zu produzieren. Überall durften die Schülerinnen und Schüler aktiv mitmachen und auch selbst erfahren, wie z.B. ein orientalisches Frühstück schmeckt oder wie sich römische Soldaten oder auch Beduinen gekleidet haben. Dabei lernte man auch, wie schwer sich ein Kettenhemd eines römischen Soldaten anfühlt und, dass ein Beduinengewand damals viel mehr als nur ein Kleidungsstück war: es war ein Ventilator, ein Rucksack sowie ein Schlafsack in einem!

Neben dem aktiven Mitmachen bot das Bibeldorf den Schülerinnen und Schülern auch Einblicke in die Geschichte, die moderne archäologische Erforschung sowie religiösen Prägungen Israels. Anhand einer nachgebauten Ausgrabungsstätte, eines riesigen 3D Modells von Israels und einer nachgebauten Synagoge sowie eines ganzen Dorfes konnten die Schülerinnen und Schüler sich auf die Spuren von Jesus und seinen Mitmenschen begeben und so Geschichte hautnah erleben.

Kuchenverkauf für den guten Zweck 

26.07.   Kirchenasyl KuchenverkaufIm Juni 2026 gestalteten Schülerinnen und Schüler der Religionskurse 10 einen besonderen Kuchenverkauf. Mehrere Wochen hatten sich die jungen Theologen und Theologinnen im Rahmen des Religionsunterrichts intensiv mit dem Thema „Kirchenasyl“ beschäftigt. Dabei wurde geklärt, was unter Kirchenasyl zu verstehen ist, inwieweit das Kirchenasyl ein Streitfall zwischen Staat und Kirche darstellt, wo die historischen Wurzeln des Kirchenasyls zu suchen sind und aus welchen Gründen sich Kirchengemeinden für das Kirchenasyl entscheiden. 

Um die Geschichten hinter dem Kirchenasyl in den Blick zu nehmen, besuchten Pfarrerin Kristina Ziemssen und Presbyterin Stefanie Lappe den Unterricht und erläuterten, wie das Kirchenasyl in der Kirchengemeinde in Geseke umgesetzt und gelebt wird. Dabei kamen Hürden, Fragen und zahlreiche persönliche Lebensgeschichten zum Vorschein, die von Bildern, Geschichten und Erzählungen begleitet waren. Abschließend besuchten die Schülerinnen und Schüler die Kirchengemeinde und konnten hier ihre zuvor formulierten Fragen im Gespräch mit vier jungen Menschen äußern, die sich aktuell in Geseke im Kirchenasyl befinden. Viele spannende Gespräche wurden geführt, Nachfragen zur Fluchtgeschichte gestellt und von Hoffnungen und Wünschen für die Zukunft gesprochen. Vor allem der Austausch mit einem christlichen Flüchtling aus Syrien blieb vielen Jugendlichen besonders in Erinnerung, seine Erlebnisse von lokalen christlichen Traditionen, die vielen Jugendlichen unbekannt waren und - so wurde es berichtet - in Syrien aktuell mehr und mehr zum Erliegen kommen.

Da die Schülerinnen und Schüler den Wunsch verspürten, diese geflüchteten Menschen und die Arbeit des Kirchenasyls zu unterstützen, organisierten sie einen eigenen Kuchenverkauf. Die Spende von über 100 Euro konnte im Juni Pfarrerin Ziemssen und Presbyterin Lappe übergeben werden. Beide zeigten sich gerührt und bewegt von dem Einsatz der Jugendlichen und sprachen einen großen Dank zu diesem Beitrag für Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe aus.  

Escape-Rooms für den Religionsunterricht

26.07.   EscapeRoomStudierende der Universität Münster erstellen Escape-Room-Aufgaben für den Religionsunterricht am Antonianum 

Escape Rooms gehören laut aktuellen Umfragen zu den beliebtesten Formen der Freizeitbeschäftigung in Deutschland. Vor allem in den letzten Jahren wurden in zahlreichen Städten immer wieder neue Escape-Rooms eröffnet, jährlich verändert oder neu überarbeitet. In verschiedenen Rückmeldungen wird immer wieder deutlich, dass das gemeinschaftliche Erleben und Lösen von Rätseln sowie der Teamwork von allen Beteiligten als Höhepunkte derartiger Angebote erlebt werden. Mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten decken Escape Rooms inzwischen eine ganze Bandbreite an unterschiedlichen Themen ab, die sich von "Harry Potter", über Kriminalfällen bis hin zu Thriller-Räumen erstrecken. Studierende der Universität Münster haben diese Beliebtheit und hohe Nachfrage zum Anlass genommen, um Möglichkeiten zu diskutieren, derartige Escape Rooms auch im Religionsunterricht einzusetzen.

Am 16. und 23.06. besuchten die Studierenden der Universität Münster unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Antje Roggenkamp das Antonianum, um ihre selbst entwickelten Escape Rooms zusammen mit Schülerinnen und Schülern des Religionskurses EF zu erproben. Gemeinsam mussten die jungen Theologen und Theologinnen des Antonianum kombinieren, hinterfragen, rätseln und ganz nebenbei Kernaspekte aus dem Leben der biblischen Personen David, Maria Magdalena und Jakob erschließen.

Die Rückmeldungen fielen äußerst positiv aus. Escape Rooms im Religionsunterricht - so eine Schülerin - haben durchaus das Potenzial, Schülerinnen und Schüler beim Lernen zu unterstützen, wenn sie passend eingesetzt und gut umgesetzt sind. Die jungen Antonianer und Antonianerinnen sehen derartigen neuen Formaten für die Zukunft mit großem Interesse entgegen. Eine weitere Kooperation mit dem Seminar für Praktische Theologie und Religionspädagogik der Uni Münster ist angedacht. 

Antonianum erhält Auszeichnung MEDIENSCOUTS-SCHULE 2026

26.07.   Medienscouts

Das Antonianum wurde vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Landesanstalt für Medien NRW als „Medienscouts‑Schule 2026“ ausgezeichnet. Dieses Abzeichen haben in diesem Jahr 186 Schulen erhalten, die sich in besonderem Maße für das Angebot Medienscouts NRW engagieren. 

Die Medienscouts sind Schülerinnen und Schüler, die ihren Mitschülerinnen und Mitschülern bei Problemen und Fragen in ihrem digitalen Alltag zur Seite stehen, sie über Online-Phänomene und die besonderen Herausforderungen digitaler Medien aufklären und als Vertrauenspersonen bei akuten Problemen agieren. Dafür führen die Medienscouts spezielle Schulungen zu medienrelevanten Themen wie Cybermobbing, dem sicheren Sexting oder dem Erkennen von Desinformation durch. Sie übernehmen dadurch an ihrer Schule eine zentrale Rolle in der Vermittlung von Medienkompetenz. Das Engagement und die Teilnahme an den Schulungen der Medienscouts ist ehrenamtlich. Die Medienscouts des Antonianum werden durch die Beratungsfachkräfte Frau Schulte und Herr Petersen als Ansprechpersonen unterstützt, die als Anlaufstelle dienen, wenn die Medienscouts selbst Rat benötigen oder unsicher im Umgang mit bestimmten Problemen sind. Geschult werden die Medienscouts in Workshops durch Medientrainerinnen und -trainer der Landesanstalt für Medien NRW. 

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