Vom 13. bis 15. November durfte ich am Jugendlandtag NRW teilnehmen und drei intensive Tage voller Politik, Debatten und spannender Workshops erleben. Schon am ersten Tag bekamen wir bei einer Führung durch den Landtag einen lebendigen Einblick in die Gesetzgebung. Besonders beeindruckend war das Interview mit Prof. Dr. Dr. Barbara Dauner-Lieb, der Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs NRW. In einem anschließenden Demokratieworkshop lernten wir, wie faire Diskussionen funktionieren und wie wir demokratische Prozesse selbst stärken können.
Der zweite Tag begann früh mit unserer ersten Fraktionssitzung, in der wir Ämter wählten und uns mit der aktuellen Stunde beschäftigten. Während des Mittagessens zeigte mir eine Abgeordnete ihren Arbeitsbereich, wodurch ich einen besonders realistischen Einblick in die Aufgaben und Verantwortungen einer Abgeordneten erhielt. Anschließend nahmen wir an Anhörungen zu unseren beiden Anträgen teil: einem kostenlosen Deutschlandticket für Jugendliche sowie einem Antrag zur Einrichtung eines dauerhaften Jugendparlaments. Als Themensprecher im Ausschuss für Schule und Bildung war es meine Aufgabe, die Diskussionen zum Jugendparlament aufmerksam zu begleiten und die Empfehlung des Ausschusses an die Fraktion weiterzugeben.
Am 17.11.2025 waren das U16 und das U18 Volleyballerinnen-Team zu Gast in Erwitte. Es ging um den Titel des Kreismeisters und somit die Teilnahme an der Bezirksmeisterschaft.
In spannenden Spielen konnten sich die U18-Mädels letztlich durchsetzen und den Titel mit nach Hause nehmen. Das U16-Team konnte sich den zweiten Platz sichern.
Gerade einmal zwei Stunden Flug trennen uns von Lettland. Das klingt vielleicht nicht nach viel, aber es fühlte sich zu Beginn der Reise doch so an, immerhin erwarteten uns eine andere Sprache, andere Schulen und vor allem uns unbekannte Menschen. Spätestens auf dem Rückflug waren wir uns aber einig: Unsere Länder haben viel mehr gemeinsam als wir gedacht hatten. Aus unbekannten Menschen sind am Ende unserer Reise feste Freundschaften entstanden!
Aber erst einmal von vorn: Irgendwann im Sommer bekamen wir vom Gymnasium Antonianum ein ganz besonderes Angebot: einen, wie Herr Baimann es nannte, „Austausch mit historischer Bildungsreise“. Dieser Austausch hatte das Ziel, verschiedene Spuren lettisch-deutscher Geschichte in Druva und hier in Geseke zu finden. Finanziert wurde der Austausch durch Erasmus+. Voraussetzung war, dass man gute Englischkenntnisse nachweisen konnte und mindestens die 10. Klasse besuchte. Zudem sollten wir dazu bereit sein, uns intensiv mit der lettisch-deutschen Kultur und Geschichte beschäftigen zu wollen – und wer Lust hatte, durfte sich bewerben. Schließlich machten sich am 22. September 2025 sechzehn Schüler/innen auf den Weg nach Lettland, genauer gesagt nach Druva – in die Stadt, in der sich unsere Partnerschule befindet. Geleitet wurde unser Austausch von Herrn Baimann, Herrn Eikel und Frau Lehmann.
An den Elternsprechtagen bieten wir erstmals eine Schulkleiderbörse an. Vom 14. bis zum 19. November können Stücke aus unserem Schulkleidungssortiment zusammen mit dem angehängten Formular jeweils in der 1. großen Pause im SV-Büro (r126) abgegeben werden.
An den Elternsprechtagen besteht Gelegenheit, die Kleidungsstücke anzuprobieren und zu erwerben. Die Bezahlung erfolgt über das i-Net-Konto Ihres Kindes.
Sollte kein Verkauf zustande kommen, werden wir das Kleidungsstück Ihrem Kind wieder aushändigen.
Am Samstag, den 22. November 2025, öffnet das Gymnasium Antonianum in der Zeit von 9.00h bis 12.00h wieder seine Türen für alle interessierten Viertklässler:innen, ihre Familien und zukünftige Oberstufenschüler:innen. Das Antonianum bietet an diesem Samstag einen vielfältigen Einblick in das Schulleben, die Unterrichtsangebote und die besonderen Schwerpunkte der Schule.
Bereits am Eingang werden die Besucher:innen von der Schulleitung und der Elternvertretung herzlich begrüßt. Anschließend können sie an Schulführungen teilnehmen, die von Lehrer:innen begleitet werden. Besonders beliebt ist der „Entdeckerpass“, mit dem die Kinder an verschiedenen Stationen kleine Aufgaben lösen und so spielerisch das Antonianum kennenlernen können. Am Schluss gibt es für jedes Kind eine Überraschung. Die letzten Führungen beginnen um 11:30 Uhr.
In der Mensa erwartet die Gäste ein kulinarisches europäisches Angebot der Fremdsprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Latein mit kleinen Leckereien und Sprachaktionen. Darüber hinaus bietet die Q1 Kaffee, Kuchen und Waffeln an – perfekt für eine kleine Pause zwischendurch.
In den naturwissenschaftlichen Fachräumen laden die MINT-Fächer zum Experimentieren ein, das MINT-Labor öffnet seine Tür für spannende Eindrücke. Zudem präsentieren sich zahlreiche Arbeitsgemeinschaften und Projekte – von der DFB-Förderung über den Schulsanitätsdienst bis hin zu Mitmach-Aktionen der international agierenden Lauf AG.
Wer heute durch die Altstadt von Soest spaziert, kann an vielen Orten noch erleben, wie das Mittelalter gewesen sein muss. Zwischen den mächtigen Kirchen erzählen Steine, Türme und Plätze ihre ganz eigene Geschichte.
Diese Geschichte wurde für die Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen des Gymnasiums Antonianum am 27. Und 28. Oktober 2025 lebendig. Nachdem sie sich im Geschichtsunterricht mit dem Aufbau und Alltag einer mittelalterlichen Stadt beschäftigt hatten, konnten sie ihr Wissen nun direkt vor Ort anwenden. In Gruppen wurden sie selbst zu Stadtführerinnen und Stadtführern und stellten ihren Mitschülerinnen und Mitschülern die historischen Orte vor, die bis heute das Bild Soests prägen.
Ob das imposante Osthofentor, die Stadtmauer, der Marktplatz mit dem ehemaligen Pranger oder die Gassen rund um die Teichsmühle – überall entdeckten die jungen Historikerinnen und Historiker Spuren einer längst vergangenen Zeit. Besonders eindrucksvoll war, dass Soest im Mittelalter dank Salzhandel, Handwerk und regem Marktleben zu den bedeutendsten Städten Westfalens zählte. Auch die Geschichte von der Soester Fehde sowie vom Alltag der Gerber und Schmiede zeigten den Schülerinnen und Schülern, wie vielseitig das Leben damals gewesen ist.
Bei einer kleinen Pause auf dem Marktplatz blieb schließlich Zeit zum Genießen, so dass sich am Ende alle einig waren: Geschichte lässt sich nicht nur im Schulbuch lernen – man kann sie in Soest auf Schritt und Tritt entdecken.
U18 des Gymnasiums Geseke setzt sich gegen Soest, Lippetal und Lippstadt durch
Kurz nach den Herbstferien war es wieder soweit. Die Schüler der U18 Teams spielten in der Endrunde am Sportplatz Rabenfittich den diesjährigen Kreismeister aus.
Die Talente des Antonianum erspielten sich in einem engumkämpften Finale gegen das Evangelische Gymnasium Lippstadt ein 1:1 Unentschieden, das nach Siegen gegen die Lippetalschule, und das Archigmynasium zum verdienten und lang ersehnten Kreismeistertitel mit 5:2 Toren und 7 Punkten reichte. „Unsere Jungs haben heute kombinationssicher und variabel agiert. Spielfreude, gepaart mit Spielwitz und dribbelstarken 1-1 Situationen haben erfolgreiche Abschlüsse erzeugt, sodass wir verdient und endlich mal wieder den Pokal nach Geseke holen konnten“, analysiert Daniel Brink (Koordinator des DFB-Förderprogramms am Antonianum) die Leistung der Geseker und Salzkottener Schüler.
Für das U18 Team des Antonianum geht es nun im Frühjahr auf der nächst höheren Bezirksebene weiter.
Schülerinnen und Schüler besuchen das Freilichtmuseum in Oerlinghausen und schlüpfen in die Rolle von Ackerbauern in der Jungsteinzeit.
Spannende Einblicke in die Jungsteinzeit konnten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a-e am 27. Oktober im Freilichtmuseum in Oerlinghausen gewinnen. Zuvor hatten sich die angehenden Historiker und Historikerinnen bereits im Geschichtsunterricht intensiv mit dem Leben in der Alt- und Jungsteinzeit beschäftigt. Ein besonderer Fokus lag auf dem Prozess, der zum Sesshaftwerden des Menschen führte und das Alltagsleben nach Ende der letzten großen Eiszeit vor ca. 10.000 Jahren prägte.
In Oerlinghausen konnten die Schülerinnen und Schüler nun Rekonstruktionen aus dieser Zeit genauer unter die Lupe nehmen. So wurden Zelte und Lagerplätze der Altsteinzeit besucht, Wohnorte der Mittleren Steinzeit begutachtet und die typischen Vierpfostenhäuser der Jungsteinzeit betrachtet. Einen Höhepunkt stellte mit Sicherheit das eigene Mahlen von Weizen dar. Anschließend wurde aus dem Produkt Fladenbrot auf offener Flamme gebacken. "Dieses Brot schmeckt viel besser als bei uns zuhause!", war bei nicht wenigen Jugendlichen zu hören. Aber vor allem die Arbeitszeit, die investiert werden musste, um mit Steinwerkzeug eine geringe Menge an Mehl zu gewinnen, blieb den Schülerinnen und Schülern besonders in Erinnerung.
Außerdem konnten die Jugendlichen an verschiedenen Stationen die Schleudertechnik von altsteinzeitlichen Speeren erproben und mithilfe von Feuersteinen den Versuch wagen, ein eigenes Feuer zu entzünden, eine Aufgabe, die laut Museumsguide nicht immer klappt. Dennoch zeigten gleich mehrere Schüler ihr Können, indem sie aus einem Funken zum Teil in kurzer Zeit ein leichtes Feuer entfachen konnten.
Aber auch hier regte die investierte Arbeit immer wieder zu Reflexion an. Viele junge Historikerinnen und Historiker äußerten am Ende, dass das Leben in der Jungsteinzeit und die alltäglichen Aufgaben viel anstrengender seien, als sie es sich bislang vorgestellt hatten. Die erlebnispädagogischen Zugänge zur Sozialgeschichte eröffneten den Schülerinnen und Schülern viele neue derartige Zugänge und - nicht zu unterschlagen - sie waren mit viel Spaß verbunden. Eine gelungene Exkursion, die gleichzeitig zum Weiterdenken anregt.
Im Rahmen der diesjährigen Ehrungsfeier für MINT-freundliche und digitale Schulen beteiligten sich unsere Schülerinnen und Schüler mit drei Beiträgen am MINT-Rahmenprogramm im Heinz Nixdorf MuseumsForum. Sie erhielten dabei nicht nur spannende Einblicke in Robotik und Bionik, sondern präsentierten auch eigene Projekte einem breiten Publikum.
1. Robotik-Workshop mit der BTU Cottbus-Senftenberg
Ein besonderes Highlight waren die Roboter, die von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg nach Paderborn gebracht wurden. Im interaktiven Workshop konnten die Gäste verschiedene Systeme erproben:
ELI, ein innovativer Roboter mit Staubsaugersystem, der mithilfe einer KI-Kamera gezielt Zigarettenstummel erkennt und einsammelt.
Vier agile Mini-Roboterhunde, die im Team agieren, tanzen und beeindruckende Bewegungsabläufe zeigen.
Eddy, ein 1,30 Meter großer humanoider Roboter, der laufen, winken und seine Umgebung mit 360-Grad-Sicht erfassen kann.
Neben den Betreuenden der BTU unterstützten auch neun Schülerinnen und Schüler des Antonianum sowie Jugendliche des Max-Steenbeck-Gymnasiums Cottbus die Durchführung der verschiedenen Stationen. So entstand ein wertvoller Know-how-Transfer zwischen den Schulen.
Die sechsten Klassen des Gymnasium Antonianum Geseke unternahmenin der letzten Woche eine Klassenfahrt auf die Insel Wangerooge.
Traditionell fahren alle 5. Klassen des Antonianum Geseke Ende des fünften Schuljahres kurz vor den Sommerferien auf die Insel Wangerooge. In diesem Jahr allerdings wurde die Fahrt auf den Beginn des sechsten Schuljahres kurz nach den Sommerferien verschoben.
So brachen am Montag, den 15.9.2025, um 10 Uhr morgens die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen gemeinsam mit ihren Klassenlehrern und -paten mit dem Bus Richtung Wangerooge auf.
Die Vorfreude und Spannung auf die erste gemeinsame Schulfahrt waren groß. Nach einer etwa vierstündigen Busfahrt und einer ca. einstündigen Fahrt mit der Fähre kamen alle am Nachmittag auf der Insel Wangerooge an, wo es mit der Inselbahn bis zum Bahnhof weiterging. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten alle ihre Jugendherberge, das OJE. Nach leckeren Hotdogs beim Abendessen bezogen die Schüler ihre Zimmer und ließen den ersten Abend dort ausklingen.
Am Dienstag erkundeten die Klassen das Zentrum der Insel und bemalten anschließend wegen des schlechten Wetters ihre mitgebrachten T-Shirts mit typischen Motiven der Insel Wangerooge.
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