Die Schule

Das Antonianum ist ein sechszügiges Gymnasium in Trägerschaft der Stadt Geseke, gegründet im Jahr 1687. Die Nähe zum Stadtkern, den umliegenden Kirchen und dem Geseker Stadtpark prägen das Umfeld der Schule. Unser Einzugsgebiet umfasst die Städte Geseke und Salzkotten mit deren Ortsteilen. Mit Bussen und Bahn sind wir schnell und gut erreichbar.

Rund 100 Lehrkräfte, ein Schulsozialarbeiter, eine Erzieherin sowie eine Ergänzungskraft bilden das pädagogische Team, das mit unseren ca. 1250 Schülerinnen und Schülern arbeitet. Als großes Gymnasium haben wir breite Differenzierungsmöglichkeiten. In der Klasse 6 bieten wir die Wahl zwischen Latein und Französisch als zweite Fremdsprache. In der Mittelstufe ermöglicht unser breites Wahlpflichtangebot (Spanisch, Darstellen und Gestalten, Physik/Informatik, Biologie/Chemie) vielfältige Möglichkeiten, persönlichen Interessen und Neigungen gemäß zu wählen. Um die Angebotsvielfalt auch in der Oberstufe möglichst breit zu halten, kooperieren wir im Leistungskurs-Bereich der Qualifikationsphase (Jgst. Q1/11 und Q2/12) seit Jahrzehnten mit dem Gymnasium Erwitte. Das Kursangebot berücksichtigt stets die Wahlen der Schülerinnen und Schüler.

Ohne sich als naturwissenschaftliches Gymnasium zu definieren, ist es dem Antonianum gelungen, sich als MINT-EC-Anwärterschule zu etablieren. Gemeinsam mit unseren starken Partnern aus der Wirtschaft arbeiten unsere MINT-Lehrkräfte daran, das Qualitätssiegel MINT-EC zu halten und das MINT-Angebot beständig zu optimieren und auszubauen. Unsere Schülerinnen und Schüler profitieren durch die vielfältigen und qualitativ anspruchsvollen Angebote von MINT-EC. Unsere naturwissenschaftlichen Fachräume sind alle saniert und auf den neuesten Stand.

Einen Schwerpunkt in der Schul- und Unterrichtsentwicklung setzen wir beim Thema Feedback. Mit dem Onlinetool SEfU (Schüler als Experten für Unterricht) holen unsere Lehrerinnen und Lehrer sich anonyme Rückmeldung bei den Schülerinnen und Schülern über die Wirksamkeit ihres Unterrichtes. Auch eine jährlich stattfindende allgemeine Zufriedenheitsbefragung aller Schülerinnen und Schüler gibt uns für die Schulentwicklung wertvolle Hinweise und fördert das gute Schulklima.

Soziales Lernen hat neben dem fachlichen Lernen und der Vorbereitung auf das Zentralabitur einen hohen Stellenwert. Unsere Mitgliedschaft im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bringt eine Grundhaltung der Schulgemeinschaft zum Ausdruck. Über unterschiedlichste Maßnahmen arbeiten wir ab der Jahrgangsstufe 5 an Konfliktvermeidungs- und Konfliktlösungsstrategien. Wichtige Personen für das soziale Lernen sind immer die Klassenlehrerinnen und –lehrer, aber insbesondere auch unser Schulsozialarbeiter, die Beratungslehrerinnen sowie unsere Schülerinnen und Schüler der Streitschlichtung und die Schüler-Multis.

Einen Einblick ins Antonianum bieten neben unserer Homepage stets auch die Tage der offenen Tür. Diese finden stets im Januar statt. Die jeweiligen genauen Termine finden Sie ebenfalls auf der Homepage oder in Pressepublikationen.

 

 


Das Schulumfeld

Geseke ist eine Stadt im Kreis Soest.  Letztere geht nach Norden zu in die Obere Lippetalung über, die bereits zum Ostmünsterland zu rechnen ist.

Das aktuelle Wappen der Stadt Geseke wurde am 17. August 1977 genehmigt. Vorher hatte die Stadt ein Wappen mit einem silbernen Kreuz, welches am 16. November 1902 genehmigt wurde. Das silberne Kreuz wird bereits seit dem frühen Mittelalter auf Siegeln verwendet. Älteste bekannte Benutzung datiert auf das Jahr 1237. Das Kreuz ist vom Wappen Kurkölns, dem Kurkölnischen Kreuz, abgeleitet, einem schwarzen Kreuz auf silbernen Grund. Das Kreuz wurde um 1700 erstmals als offizielles Stadtwappen genutzt.

Große Bedeutung für das Gymnasium Antonianum hat die zum Kreis Paderborn gehörige Sälzerstadt Salzkotten wenige Kilometer östlich von Geseke. Etwa ein Drittel der Schülerschaft stammt aus Salzkotten und den umliegenden Dörfern. Die gute Bus- und Bahnanbindung sorgt für einen zügigen und unkomplizierten Schulweg.

 

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Antonius von PaduaDie Schulgebäude von 1688 bis heute

Die Schule kann trotz vieler Wandlungen und kurzen Unterbrechungen auf eine mehr als 300-jährige Tradition zurückblicken. Am 19. 8. 1686 genehmigte Kurfürst Maximilian Heinrich, daß die Franziskaner in Geseke ein Gymnasium von fünf Klassen übernahmen. Erbauung und Unterhaltung des Schulgebäudes waren Sache der Stadt Geseke, auf deren Veranlassung die Errichtung eines Gymnasiums erfolgte. Die Namensgebung geht auf Antonius von Padua zurück.

Im Jahr 2012 wurde des 325. Jubiläum das Antonianums gefeiert. EIndrücke  der zahlreichen Aktionen und Feierlichkeiten rund um das Jubiläumsjahr können hier eingesehen werden. 

 

 

von ca. 1688/90 bis 1847   Erstes Schulgebäude am Teich Ecke Klostergäßchen Fachwerkbau (heute Parkdeck der Sparkasse)
ab 1847/48 bis Mitte Oktober 1858   in der Knabenvolksschule "Auf dem Stift" (heute Jugendheim)
ab 25. Oktober 1858 bis April 1868   im Hause des Ökonomen Hillenkamp, Hellweg 17
ab Mai 1868 bis März 1940   im Haus des verstorbenen Rechtsanwalt Pieper in der Martinsgasse (heute Stadtverwaltung)
a) 1894/95 erster Umbau und Erweiterungsbau des Schulgebäudes
b) 1906/07 der nördliche Anbau des Schulgebäudes wird um ein Stockwerk erhöht
ab 1. April 1940 bis 24.Nov. 1943   im Lyzeumsgebäude an der Haholdstraße (heute Altenwohnheim)
ab 25. Nov. 1943 bis zum Ende des 2. Weltkrieges   im Volksschulgebäude "Auf dem Stift" (heute Jugendheim)
1945 bis 1947   im Lyzeumsgebäude an der Haholdstraße
1947 bis 1953   in der Knabenvolksschule "Auf dem Stift"
1953 bis 1969   Umbau des alten Schulgebäude Martinsgasse
Bezug des erneuerten Progymnasium Martinsgasse
1969   Bezug des Neubaus an der Wichburgastraße
1997   Erweiterung der Schule durch angrenzende Gebäude der Grund- und Realschule im Schulzentrum