Echo Blue rockt den Schulhof – Open-Air-Konzert am Antonianum
Was für ein Vormittag am Antonianum! Am 3. Juli 2026 verwandelte sich der Schulhof des Gymnasiums Antonianum in Geseke in eine echte Open-Air-Konzertarena. Bei sommerlich schönem Wetter wurde mitten auf dem Schulhof eine Bühne aufgebaut – und pünktlich zur ersten großen Pause hieß es: Bühne frei für „Echo Blue“!
Der Schulhof war rappelvoll. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler versammelten sich, um die Schulband live zu erleben. Und die Bandmitglieder ließen sich nicht lange bitten: Mit viel Energie, Spielfreude und ordentlich Power heizten sie dem Publikum kräftig ein. Von den ersten Takten an herrschte beste Konzertstimmung.
Auf dem Programm standen echte Rock-Klassiker und beliebte Songs: Ob „Seven Nation Army“, „Narcotic“ oder „Creep“ – jeder Song wurde mit tosendem Applaus gefeiert. Die Schülerinnen und Schüler sangen begeistert mit, wippten im Takt und sorgten für eine Atmosphäre, die eher an ein großes Festival als an eine Schulhofpause erinnerte. Und weil das Konzert viel zu schnell vorbei war, wurden am Ende sogar lautstark Zugaben gefordert!
Erlebnispädagogik im Latinumskurs der EF – in der Küche des Lukullus
Hans, freier Mitarbeiter der Gourmet-Zeitschrift „Tafelfreuden à la Lukullus“ schlägt vorsichtig die Augen auf. Er fühlt sich hundeelend – er hat den monströsesten Kater seines Lebens. Aber das ist noch nicht das Schlimmste. Als er die verschwollenen Augen endlich wieder aufschlägt, stellt er mit Entsetzen fest, dass er auf einer Wiese unter freiem Himmel liegt. Wie bin ich bloß hierhergekommen?, denkt er. Mit der Hand sucht er sein Handy in seiner Jeans und stellt dabei fest, dass er gar keine Hose trägt. Mit Mühe unterdrückt er einen entsetzten Aufschrei: Er trägt nichts als einen kurzen, mit Rotwein bekleckerten weißen Kittel mit einem aus Goldfäden gewebten Gürtel. Neben ihm liegt ein verwelkter Kranz aus Efeu und Weinlaub. Das darf doch nicht wahr sein! Träume ich noch, oder was ist hier los?
Langsam versucht er die Ereignisse der vergangenen Nacht zu rekonstruieren. Auf der Suche nach Material für seinen nächsten Artikel wollte er das bodenständige Essen der einfachen Leute verkosten. Zu ziemlich später Stunde sah er, wie ein blond gelockter junger Mann ihm ein Zeichen gab, sich zu ihm zu gesellen und sich als Dionisio vorstellte. „Komm mit mir mit. Ich zeige dir etwas, das du dein ganzes Leben nicht vergessen wirst.
Retten – Bergen – Löschen!
Kurz vor den Sommerferien besuchten wieder interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 die Freiwillige Feuerwehr Geseke. Was für Einsätze gibt es? Wie werden sie koordiniert? Wer übernimmt welche Aufgaben? Wie wird man benachrichtigt? Was heißt Ehrenamt? Was sagt der Arbeitgeber dazu?
Dies waren Fragen der Schülerinnen und Schüler an Feuerwehrchef Markus Fara, der die jährlich stattfindende Präsentation wieder initiiert hatte und fachkundig Auskunft erteilte. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer ermöglichten den Jugendlichen vielfältige theoretische, aber auch spannende praktische Einblicke in ihren Dienst an unser aller Sicherheit. Danke dafür! Wir sind sicher, dass sowohl das Verständnis für die Wichtigkeit der Feuerwehrarbeit als auch der Respekt davor bei allen Gästen stark gestiegen ist. Und wir hoffen auf weitere Helferinnen und Helfer aus dem Antonianum, die sich künftig in den Dienst der lebensrettenden Sache stellen, in Geseke oder auch den anderen Ortschaften! Die Jugendfeuerwehren haben hier einiges zu bieten!
Vom Antonianum zum diplomatischen Dienst
Schulleiter trifft ehemalige Gastschülerin
Yvonne Makopa kam 2003 im Alter von 18 Jahren im Rotary Youth Exchange als Austauschschülerin aus Simbabwe nach Deutschland. Am Gymnasium Antonianum in Geseke lernte sie innerhalb kurzer Zeit die deutsche Sprache. Nach dem Ende des Austauschprogramms im März 2004 kehrte sie nach Simbabwe zurück und legte dort ihr Abitur ab.
Im Jahr 2005 besuchte unser damaliger Schulleiter, Herr Dohle, Frau Makopa in Simbabwe und setzte sich dafür ein, dass sie ein Studium in Deutschland aufnehmen konnte.
Bereits im Oktober 2005 begann ein Studium der Internationalen Betriebswirtschaftslehre an der Universität Paderborn.
Neben ihrer beruflichen und akademischen Entwicklung engagierte sich Yvonne Makopa intensiv auch ehrenamtlich. Sie war Mitbegründerin eines afrikanischen Vereins in Hamm und gründete später eine Fraueninitiative. Für ihr vielfältiges gesellschaftliches Engagement erhielt sie den Ehrenamtspreis der Stadt Hamm.
Nach einigen Stellen in der öffentlichen Verwaltung wechselte Frau Makopa in den Dienst des Auswärtigen Amtes. Es folgte ein Auslandspraktikum in Abidjan in der Elfenbeinküste, bevor sie an die deutsche Botschaft in Cotonou im westafrikanischen Staat Benin versetzt wurde. Dort lebt sie heute mit ihrem 16-jährigen Sohn.
Beim Zusammentreffen zwischen Frau Makopa und Ulrich Ledwinka im Rahmen eines Meetings des Rotary Clubs Erwitte-Hellweg zeigte die ehemalige Gastschülerin sich sehr erfreut über die Begegnung und ließ allen an der Schule, die sie noch kennen, herzliche Grüße ausrichten!
Exkursion in das Bibeldorf Rietberg
In Rietberg erlebten – einer Zeitreise gleich – die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen, was es bedeutet hat, vor über 2000 Jahren zu leben und zu arbeiten. Fleißig wurde aus Körnern mit echten Mahlsteinen eigenes Mehl gemahlen, im Kräutergarten nach heilsamen Kräutern gesucht, aus ausgewählten getrockneten Kräutern Kräutersalz im Mörser hergestellt und sich handwerklich betätigt, um als Zimmermann eine eigene Axt sowie Holzdübel herzustellen sowie als Seilmacher in Teamarbeit ein robustes Seil zu produzieren. Überall durften die Schülerinnen und Schüler aktiv mitmachen und auch selbst erfahren, wie z.B. ein orientalisches Frühstück schmeckt oder wie sich römische Soldaten oder auch Beduinen gekleidet haben. Dabei lernte man auch, wie schwer sich ein Kettenhemd eines römischen Soldaten anfühlt und, dass ein Beduinengewand damals viel mehr als nur ein Kleidungsstück war: es war ein Ventilator, ein Rucksack sowie ein Schlafsack in einem!
Neben dem aktiven Mitmachen bot das Bibeldorf den Schülerinnen und Schülern auch Einblicke in die Geschichte, die moderne archäologische Erforschung sowie religiösen Prägungen Israels. Anhand einer nachgebauten Ausgrabungsstätte, eines riesigen 3D Modells von Israels und einer nachgebauten Synagoge sowie eines ganzen Dorfes konnten die Schülerinnen und Schüler sich auf die Spuren von Jesus und seinen Mitmenschen begeben und so Geschichte hautnah erleben.













































