Auf den Spuren von Heinz Nixdorf

 

In der Zeit vom 24.06. – 05.07. 2013 unternahmen die Klassen 5 und 6 anlässlich des Nixdorf-Jahres an verschiedenen Tagen einen Ausflug nach Paderborn. Im Folgenden berichten einige Schüler und Schülerinnen der 6b über diesen Tag.

Am Mittwoch, dem 26. Juni 2013 warteten wir,  die Schülerinnen und Schüler der 6b und der 6c,  ungeduldig auf den Bus, der uns nach Paderborn bringen sollte. Zuerst stiegen wir am Ahorn Sportpark aus.  

Der Ahorn Sportpark ist kein echter Park, sondern eine große Sportanlange. Außen ist ein Fußballfeld mit Laufbahn und Tribüne, es gibt ein Beachvolleyballfeld und Leichtathletikbereiche und einen großen Spielplatz. Daneben gibt es noch den Indoorbereich, eine große Halle mit Laufbahn unter dem Dach, Fitnessräumen, Squashfeldern, Vierballfeldern  und sogar Kletterwänden – und natürlich normalen Hallenbereichen. Heinz Nixdorf ließ diesen Park 1984 bauen, weil er selber sehr sportlich war und wollte, dass seine Mitarbeiter fit blieben.

Weil wir noch Zeit hatten, bevor unsere Teamübungen anfingen, durften wir den Spielplatz ausprobieren. Da gab es eine außergewöhnliche Kletterwand: Verschieden große Quader, bis zu 2m hoch, verschiedene Klettergriffe. Doch die reichten uns nicht, daher wurden wir von Mitschülern hochgezogen oder mit einer Räuberleiter nach oben gebracht. Außerdem gab es einen Geschicklichkeitsparcours und ein in den Boden eingelassenes Trampolin.

Um 9.30 Uhr begannen dann in der Halle die ersten Teamübungen. 

Beim ersten Spiel musste sich die Klasse auf mehreren Sportbänken stehend zuerst nach Klassenliste und dann nach Geburtsmonat sortieren, ohne von der Bank zu fallen. Das war gar nicht so einfach. Beim nächsten Spiel mussten wir, aufgeteilt  in zwei Gruppen,  je einen Schüler, der mit verbundenen Augen ein Kettcar  durch einen Pylonenparcours  steuern sollte, navigieren. Das gab viel Geschrei. Beim dritten Spiel hatten sich die Gruppen kompliziert mit den Händen verknotet und mussten diesen Knoten dann wieder lösen, ohne die Hände loszulassen. Danach konnten wir uns auf der Laufbahn austoben. Wir sollten die erste Runde in einem Block laufen, was nicht sehr gut geklappt hat, weil wir zu wenig aufeinander gehört haben und jeder sein eigenes Tempo laufen wollte. Bei der zweiten Runde konnten wir richtig Gas geben, sogar unsere Klassenlehrerin Frau Birkelbach rannte mit.

Als wir gelaufen waren, stand das nächste Spiel auf dem Programm, zur Vorbereitung mussten wir zunächst Springseile aneinander knoten,  festhalten und uns dann damit im Halbkreis auf den Bänken  aufstellen. Es entstand eine Kette von Seilen und Schülern, durch die anschließend zwei Hula-Hup Reifen vom einen zum anderen Ende transportiert werden mussten, ohne dass wir die Hände vom Seil nehmen durften – schwierig.

Nach unserer Mittagspause auf der Terrasse des Sportparks – wie immer in unserer Klasse spielten einige sofort wieder ihr Kartenspiel -  mussten wir ca. eine halbe Stunde bis zum Heinz Nixdorf Museum gehen. Doch in dieser halben Stunde hatten viele von uns viel  Spaß. Wir haben miteinander geredet oder Kirschkernweitspucken gemacht. Sogar unsere Deutschlehrerin Frau Schetschok machte mit. Doch irgendwann gab es keine Kirschen mehr und wir fingen an, den Rest unserer Süßigkeiten aufzuessen. Manche der Jungen sangen Anti-Dortmund-Lieder, um sich die Zeit zu verkürzen. Nach der halben Strecke trafen wir die Klasse 6c, die bereits im Museum gewesen war und jetzt zum Ahorn Sportpark wollte. Dann kamen wir endlich am HNF an.

Das HNF (Heinz Nixdorf Forum) ist das größte Computermuseum der Welt. Dort bekamen wir eine Führung zu dem Thema „Auf den Spuren von Heinz Nixdorf“. Zuerst besprachen wir die Anfänge des Schreibens und Lesens vor 5000 Jahren. Dazu zeigte uns die Dame, die uns führte, eine Lehmtafel mit Zeichen und erklärte uns, wie man sie liest. Dann gingen wir zu den ersten Computern, die sehr groß waren. Wir bestaunten auch einen Aufsatz für einen mechanischen Webstuhl, der verschiedene Muster für Stoffe nach dem Binärsystem gespeichert hatte, und zwar mit Hilfe von Lochkarten. Die Museumsführerin schaltete die Maschine sogar ein. Eine ganze Wand war voll mit Taschenrechnern, die früher sehr teuer waren.

Interessant waren auch die Erinnerungen an Heinz Nixdorf, wir entdeckten sogar sein Zeugnis – er war ein guter Schüler. Er hatte einen Lieblingssport, das Segelbootfahren.

Wir gingen dann hoch ins zweite Stockwerk, wo wir eine bildliche Darstellung sahen. Sie stellte die Entwicklung der Speicherkartengröße dar. Schließlich gingen wir zu den Robotern, die ziemlich menschlich aussehen und sprechen können.  Einer der Roboter sprach zu uns über künstliche Intelligenz.

Als die Führung beendet war, kam die Krönung: Wir gingen ganz nach oben, wo auf 500 m² die Mathe-Ausstellung „Mathematik interaktiv“ (bis zum 13.10.2013) zu sehen war. Viele verschiedene optische Täuschungen oder Knobeleinen konnte man bestaunen, z.B. eine Kabine, die so mit Spiegeln ausgestattet war, dass vom Körper eines Mitschülers, der sich hineingesetzt hatte, nur noch der „abgeschnittene“ Kopf zu sehen war. Bei einer Rennbahn mit verschiedenen Neigungen konnte man überlegen, auf welcher Bahn eine Kugel schneller bergab laufen würde, bei einer anderen Aufgabe konnte man 14 oder 15 Kobolde sehen, wenn man die Teile anders zusammenlegte. Auch in eine riesengroße Seifenblase konnte man sich stellen. Leider hatten wir zu wenig Zeit, um alle Angebote ausführlich zu bearbeiten. Wir mussten unsere Sachen holen und zurück zum Bus gehen, der uns wieder nach Geseke brachte. So ging ein schöner Tag zu Ende.

 

Eindrücke in der Galerie

 

Carolin Kemper, Benedikt Niehues, Ina Weinstrauch, Evelyn Helfenbein, Henning Klebolte, Henning Weißnicht, Franka Kayser, Erik Sievers, Annika Lappe

 

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