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Schüler des Antonianum werten Europawahl aus

Ergebnisse der Junior- und Europawahl bilden Schwerpunkte im Politikunterricht

Nicht nur die großen (und kleinen) Parteien sitzen derzeit oder demnächst in Klausur, um ihre Konsequenzen aus der Wahl zum Europäischen Parlament zu ziehen. Auch die Schülerinnen und Schüler des Antonianum beschäftigen sich im Rahmen des Politikunterrichts mit Zahlen und Hintergründen zur Wahl. 

Anlass dazu bietet nicht zuletzt die schulintern durchgeführte Juniorwahl, bei der ca. 300 Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe (Klasse 8/9) und drei Oberstufenkurse teilgenommen haben. Wie bei der echten Wahl haben auch bei der Juniorwahl am Antonianum die großen Volksparteien CDU und SPD schlecht abgeschnitten. 

Ein weiterer Trend ist bei beiden Wahlen zu verzeichnen: die junge Generation am Antonianum kann sich offenbar mit dem politischen Angebot der Grünen stark identifizieren, was dazu führte, dass diese Partei mit knapp 40 Prozent als Sieger bei der Juniorwahl hervorging. 

Neben den konkreten Zahlen aber auch andere Aspekte in der Nachbereitung berücksichtigt: Der Umgang mit rechtspopulistischen Parteien und deren teils große Zustimmungswerte nicht nur in Teilen Deutschlands, sondern auch auf europäischer Ebene werden analysiert und anhand einer schülerorientierten und lebensnahen Problemstellung beurteilt. Für die Fachschaft Politik/Wirtschaft/Sozialwissenschaften stehen dabei die unveräußerlichen Werte und Normen der demokratischen Grundordnung vor dem Hintergrund einer kontroversen Meinungsvielfalt im Mittelpunkt des Unterrichts. Das Projekt „Juniorwahl“ trägt somit dazu bei, dass die zukünftigen Erstwählerinnen und Erstwähler als mündige Demokraten am Prozess der politischen Willensbildung teilnehmen können. 

 

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