Kreatives Schreiben zum Thema Klimawandel
Hinse, Brink
KuK am GAG - Klima und Kabarett am Gymnasium Antonianum
Hoffmann, Bergmann
Mit Robotern das Klima retten
Reiher
Bau eines Solarkochers
Kampik
IHDP - Check it out!
Opua, Panse
Art attacks!
Steinmeyer, Breininger
Eure Songs zum Klimawandel
Dorok, Ackermann
Science Fiction - Schreibwerkstatt
Hilwerling, Bastidas, Brink
Das Anton präsentiert
"Musik zum Klimawandel"
Barbara Schulte
Soziales Klima szenisch darstellen
Blienert, Jakobi
Die Klimarevue
Schülerinnen der Jgst. 12 (J. Nolte)

Projekt 48 - Die Klimarevue


Die Klimarevue wird außchließlich von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangßtufe 12 geplant und dabei eigenverantwortlich eingeübt und aufgeführt. Obgleich die Projektgruppe von Schülerin Julia Nolte statt von einem Lehrer geleitet wird, stammen doch Idee und Skriptentwurf von Frau Ute Scherberich-Rodriguez, die die Gruppe auch bereits im Vorfeld mit Bildern, Songs und Informationen rund um das Thema Klimawandel versorgte. Die 18 Mitwirkenden - alle zwischen 17 und 19 Jahren alt – sind jedoch selbst zuständig für die Gestaltung der Aufführung nebst Kostümen, Requisiten, Technik, Powerpoint-Präsentation und natürlich den Proben an sich. Das Thema Klimawandel könnte dabei in der Klimarevue nicht vielseitiger dargestellt werden: Zum einen ist die Projektgruppe bemüht, beispielsweise die Grundlagen des Emißionshandels sowie von CO2-Reduktion, Methanaußtoß und den Treibhausgasen unterhaltsam und informativ vorzustellen. Ein weiteres Hauptaugenmerk liegt auf dem Aspekt des Klimawandels in allen seinen Facetten – sonniges „Traumwetter“ bzw. das ansteigende Fieber der Erde, schmelzende Eiskappen am Nordpol und überschwemmte Inseln wie Tuvalu. Daß dies Mensch, Tier und Natur dabei gleichermaßen betrifft, merkt das Publikum am eigenen Leibe, wenn es per Lautsprecher aufgefordert wird, die Atmung im Sinne des Klimaschutzes bitte einzustellen... Langfristig gesehen casten Deutschlands populärste Juroren eine klimawandelresistente ,,Super-Sonne“, welche sich im weiteren Verlauf zwischen Eis, Wind und Regen als neuen Lebenspartner entscheiden muß. Auch wird die Klimalüge ,,aufgedeckt“, nämlich der Umstand, daß manche Unternehmen angeblich den Klimawandel übertrieben drastisch darstellen und Daten manipulieren, um mit ihren alternativen Energien und Umweltsteuern mehr Profit zu machen. Zuletzt reflektiert die Klimarevue darüber hinaus die Projektwoche am Gymnasium – wie verschiedene Gruppen sich als Köche, Klimadetektive oder Forscher in den Dienst des (sozialen) Klimas stellen und was Schulleiter Ulrich Ledwinka über die Projekttage denkt. Ziel der Aufführung am Samstag ist, nicht nur durch Eigenengagement, Teamarbeit und Kreativität ein Porträt des Themas Klimawandel auf die Aulabühne zu bringen, sondern gleichzeitig dabei amüsant, ironisch und lehrreich für die Zuschauer zu sein. Das durchweg positive ,,Gruppenklima“ der gleichaltrigen Akteure ist hierbei besonders zu loben, da diese aus bereits bestehender Vertrautheit und gegenseitigem Respekt nicht nur sehr diszipliniert an diese Herausforderung herangehen, sondern auch einfallsreiche eigene Ideen zum Thema einbringen und deshalb viel Spaß an dem Projekt haben. Daß Fehlen eines beaufsichtigenden Lehrers ist ebenfalls kein Problem für die Zwölfer, da sie freundlicherweise von Frau Scherberich und Herrn Reiher in punkto Formalia sowie von Hausmeister Herr Haneke in Sachen Technik unterstützt werden.