bild bild bild bild bild bild bild bild
Projekt 21

Projektgruppe 21 - Together we care-Projekt


Die Gruppe „together we care“, geleitet von Frau Broer und Frau Scherberich, beschäftigt sich direkt mit dem Thema Klimawandel. Mit aktuellen Satellitenfotos aus 36.000km Höhe konnte die Gruppe die Klimaänderungen, Ursachen und Auswirkungen direkt beobachten: abgeschmolzene Gletscher und Polkappen, gerodete Wälder in Brasilien für den Anbau von Futterpflanzen unserer Rinder, ein gerade wütender Hurrikan über dem Pazifik … „Ein Augenschlag und die Bilder sind aus einer Entfernung, die fast einmal dem Erdumfang entspricht, aktuell vor uns“ erläuterte Herr Fliegner. In einer intensiven Frage- und Antwortstunde, in der die Schüler/innen gefordert waren, mitzudenken und zu diskutieren, ging es um physikalische, biologische und geografische Zusammenhänge, die den Klimawandel erklären sollten. Deutliche „Klimaindikatoren“ zeigen die Änderungen in den letzten 50 Jahren. Daten sind dabei langfristig zu bewerten, nicht die einzelnen Phänomene wie dieser lange Winter, die so gerne in den Medien für provokative Schlagzeilen sorgen. „Wenn euch heute in den Köpfen eingegangen ist, dass jeder von euch und uns selber etwas tun kann und muss, dann habe ich etwas erreicht“ endete Herr Fliegner seine Präsentation. Sicher haben die Schüler/innen so einige Anregungen für ihre weitere Arbeit in den Projekttagen mitgenommen. Die Schüler sammelten Informationen zur Herstellung von Jeans und Handys, folgende Probleme wurden angesprochen, wie die Herstellung, Recycling, Arbeitsbedingungen und Transportwege. Bei den Jeansherstellungen ergaben sich Probleme, wie die Umweltproblematik des Baumwollanbaus und der Verarbeitung, der Transportwege und der Arbeitsbedingungen. Am zweiten Tag war Dr. Paul Krämer aus Soest zu Gast. Dieser berichtete aus Afrika von den geringen Ressourcen für Brennholz. In Nigeria wird Erdöl gefördert und exportiert, jedoch die arme Bevölkerung hat kein Gas, Öl oder Petroleum, da alles in den Export geht und auf dem einheimischen Markt zu teuer und knapp ist. Als Energiequelle zum Kochen dient fast ausschließlich Holz. Die Ressourcen werden geringer, der Bedarf nimmt zu. Schongebiete werden wie wild abgeholzt. Der Verein „Lernen-Helfen-Leben“ setzt sich für den Einsatz von sehr energieeffizienten Holzkochern ein. Mit einem solchen Kocher führte die Gruppe im Atrium einen Demonstrationsversuch durch, der über den Holzverbrauch und die Zeit bis zum Kochen einer bestimmten Wassermenge bei einer bestimmten Ausgangstemperatur und der damit verbundenen Energieeffizienz Auskunft gibt. Die Gruppe wurde als selbstständig und effizient arbeitend beschrieben, sowie als sehr motiviert.