Auch in diesem Jahr fand der Känguru-Wettbewerb der Mathematik in etwa 11.000 deutschen Schulen statt – so auch am Gymnasium Antonianum. Mit 182 Teilnehmern trugen wir zu der großen Zahl von 6 Millionen Teilnehmern in insgesamt mehr als 70 Ländern weltweit bei.
Dieser Wettbewerb soll die mathematische Bildung in den Schulen unterstützen, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken und festigen und durch das Angebot an interessanten Aufgaben die selbstständige Arbeit und die Arbeit im Unterricht fördern.
Verfasst von Maite Köthemann und Maximilian Gravendyk am .
Vom 22. bis zum 24. Februar haben Maite, Erik, Christian und ich das Hauptstadtforum MINT400 in Berlin besucht. Nach unser Ankunft gegen Mittag startete die Bildungsmesse auf dem Campus des Max-Delbrück-Centers für Molekulare Medizin (MDC). Nachdem wir dort auch die Teilnehmer der Workshops für den nächsten Tag trafen, gab es die ersten Begrüßungsworte und einen Vortrag, wie die Mathematik Anwendung in der Krebsforschung findet.
Im Rahmen des Physikunterrichts arbeiten die Klassen 9 im Kontext der Elektrizitätslehre am Antonianum mit Bausätzen für Elektromotoren. In einer Sammelbestellung wurden die Bausätze für die Schülerinnen und Schüler zu Beginn des 2. Halbjahres geliefert und die Schülerinnen und Schüler begannen in Einzel- oder Partnerarbeit aus ihren Einzelteilen nach Anleitung einen funktionierenden Elektromotor zu bauen.
Im Anschluss an die Fertigung der Elektromotoren bekamen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a die Aufgabe, ihre Elektromotoren als Gruppe in kurzen Videos vorzustellen und zu präsentieren, als wären sie ihre eigene Erfindung oder Entdeckung. Den Schülerinnen und Schülern war dabei der Präsentationskontext frei gestellt. Einige orientierten sich an TV-Formaten, wie „Höhle der Löwen“, „Bares für Rares“, einfachem Teleshopping oder erstellten Lernvideos. Wichtig war im Zusammenhang mit der Vorstellung der „Erfindung“, dass Funktionsweise und Anwendungsgebiete des Elektromotors deutlich werden.
Zwei besonders gelungene Videos (s. oben) haben ihren Platz auf dem YouTube-Kanal „MINT Gymnasium Antonianum Geseke“ gefunden und sind auch hier eingebettet.
Für ihr besonderes Engagement wurde das Antonianum am 16. Juni 2018 in Anwesenheit des niedersächsischen Kultusministers Grant Hendrik Tonne in Braunschweig mit dem „Jugend forscht Schulpreis 2018“ ausgezeichnet.
Im Fachgebiet Physik hatten sich Janine Görlitz und Ellen Dröge (beide 7c) mit der Frage "Warum wackelt Wackelpudding?" befasst. Dabei ging es neben den verschiedenen Inhaltsstoffen und Zubereitungsarten um Fragen zur mechanischen Stabilität und Experimenten zu Schmelz- und Gefrierpunkt. Für ihr vielseitiges Projekt erhielten sie den 3. Preis der Fachjury in der Sparte „Schüler experimentieren“.
Christian Schwarzer und ich haben das Mint-Camp „Das Exellenzscluster Produktionstechnik in Hochlohnländern“ in Aachen besucht. Am Mittwochmittag sind wir gut in Aachen angekommen und konnten uns direkt mit den anderen Teilnehmern austauschen.
Danach ging es sofort mit dem „Beer-Distribution-Game“ weiter. Dabei ging es um die Dynamiken des Warenhandels in einer Lieferkette im industriellen Produktionsprozess. Die Schwierigkeit bestand darin, dass man nur über Lieferscheine kommunizieren konnte und dadurch der sogenannte „Bull-Whip-Effekt“ entstand. Bis zum letzten Glied der Lieferkette, dem Produzent, wurde immer mehr bestellt, obwohl der Konsument beim Einzelhändler fast immer das Gleiche gekauft hat.
Die Physik-Leistungskurse der Jahrgangsstufen Q1 und Q2 folgten in der vergangenen Woche ohne zu zögern einer Einladung von Prof. Dr.-Ing. Peter Kersten und nahmen an einer Physik-Vorlesung des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen zum Thema „Schwingungen und Wellen“ teil. Mitten zwischen knapp 150 Studierenden wurden die Schülerinnen und Schüler von Prof. Kersten aktiv in die Vorlesung mit einbezogen, so dass das Studentenleben live miterlebt werden konnte.
Seit diesem Jahr kooperieren die Hochschule Hamm-Lippstadt und das Gymnasium Antonianum. Es wurde bereits eine Informatikvorlesung besucht sowie das hochschuleigene 3D-Druck-Labor besichtigt. Weitere Aktionen befinden sich schon in der Planungsphase.
Eine Spirale aus Kupferrohr, eine Pumpe, ein Fön und eine Holzkiste, die das Antonianum modellhaft darstellt: Der Versuchsaufbau, den die Physik-AG in der Q1 selbst gebaut haben, sieht auf den ersten Blick recht einfach aus. Dahinter verbirgt sich jedoch eine spannende Idee: Lässt sich durch die Abwärme der Geseker Zementwerke das Gymnasium beheizen? Die sechs Schülerinnen und Schüler sagen: Ja, das ginge.
Den Mitgliedern des Haupt- und Finanzausschusses stellte die Gruppe ihr Projekt kürzlich vor. Anschaulich zeigten sie das Prinzip der Energieübertragung von einem Körper in den anderen mittels heißem Wasser. Schon hier zeigten sich kleine Schwierigkeiten, weil die Pumpe die hohen Temperaturen zunächst nicht vertrug. Maximilian Gravendyk, Erik Lang, Martha Finke, Christian Schwarzer, Maite Köthemann und Timo Rüther präsentierten in ihrer Datenanalyse Diagramme, die belegen: Das Vorhaben ist in der Theorie machbar und auch das Modell funktioniert.
Verfasst von Jola Gockel und Lukas Pieper, Q2 am .
Vom 27. bis zu zum 29. November nahmen wir, Jola Gockel und Lukas Pieper, am MINT EC Camp "Autotechnologie 2.0" an der Hochschule Ruhr West in Bottrop teil.
Dort hatten wir die Möglichkeit die Aufgabenbereiche eines Fahrzeuginformationstechnikers kennenzulernen, indem wir BUS-Informationen aus den vom Autoveredeler Brabus gestellten Fahrzeugen entnahmen und mit diesen mögliche weiterführende technische Funktionen programmierten.
Durch die Erweiterung ergeben sich zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten
Am Freitag, den 13.11., haben Schulleiter Ulrich Ledwinka und der MINT –Beauftragte Ronald Kruse stellvertretend für alle MINT-Fachschaften die Anwartschaft auf das MINT-EXCELLENCE-Siegel entgegengenommen. MINT steht als Abkürzung für den mathematisch-informatisch-naturwissenschaftlich-technischen Aufgabenbereich. Die kommenden zwei Jahre befindet sich das Antonianum nun im Status der Anwartschaft des MINT-EC. Als Anwärterschule ist es dem Antonianum schon jetzt möglich in vollem Umfang an den Programmen des MINT-EC teilnehmen. Zum MINT-EC-Netzwerk zählen momentan deutschlandweit 247 Schulen.
Naturwissenschaftliche Fachschaften leisten herausragende Arbeit
Das Gymnasium Antonianum ist nun bereits zum zweiten Mal als MINT freundliche Schule für das Engagement im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ausgezeichnet worden. Nach der ersten Auszeichnung als „MINT-freundliche Schule“ im Jahr 2012 werden nach erneuter Bewerbung und Prüfung durch die Expertenjury weiterhin die Kriterien für das Siegel erfüllt.
Im Rahmen einer Tagung zum Einsatz digitaler Medien im naturwissenschaftlichen Unterricht nahmen die Fachlehrer Klaus Reiher und Ronald Kruse - begleitet durch die Oberstufenschüler Mirko Rüther und Andreas Pingel - die erneute Auszeichnung an der Universität Wuppertal entgegen.
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