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Mitgestalten statt Zuschauen – Mein Wochenende im Jugendlandtag NRW

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Kurzbericht von Titus Adler

Vom 13. bis 15. November durfte ich am Jugendlandtag NRW teilnehmen und drei intensive Tage voller Politik, Debatten und spannender Workshops erleben. Schon am ersten Tag bekamen wir bei einer Führung durch den Landtag einen lebendigen Einblick in die Gesetzgebung. Besonders beeindruckend war das Interview mit Prof. Dr. Dr. Barbara Dauner-Lieb, der Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs NRW. In einem anschließenden Demokratieworkshop lernten wir, wie faire Diskussionen funktionieren und wie wir demokratische Prozesse selbst stärken können.

Der zweite Tag begann früh mit unserer ersten Fraktionssitzung, in der wir Ämter wählten und uns mit der aktuellen Stunde beschäftigten. Während des Mittagessens zeigte mir eine Abgeordnete ihren Arbeitsbereich, wodurch ich einen besonders realistischen Einblick in die Aufgaben und Verantwortungen einer Abgeordneten erhielt. Anschließend nahmen wir an Anhörungen zu unseren beiden Anträgen teil: einem kostenlosen Deutschlandticket für Jugendliche sowie einem Antrag zur Einrichtung eines dauerhaften Jugendparlaments. Als Themensprecher im Ausschuss für Schule und Bildung war es meine Aufgabe, die Diskussionen zum Jugendparlament aufmerksam zu begleiten und die Empfehlung des Ausschusses an die Fraktion weiterzugeben.

Der dritte Tag gipfelte in der Plenarsitzung, in der die Fraktionen ihre Redebeiträge hielten, miteinander debattierten und kurze Interventionen starteten. Schließlich wurde abgestimmt. Der Antrag zum kostenlosen Deutschlandticket fand leider keine Mehrheit, doch der Antrag auf ein dauerhaftes Jugendparlament wurde angenommen – ein besonderer Erfolg, weil ich selbst aktiv daran mitgearbeitet hatte.

Für mich war der Jugendlandtag ein unvergessliches Erlebnis, das mir gezeigt hat, wie wichtig politische Teilhabe ist und wie viel Einfluss junge Menschen haben können. Besonders dankbar bin ich der Grünen Fraktion und Norika Creuzmann, die mich herzlich aufgenommen und mir die politische Arbeit mit großer Offenheit nähergebracht haben.

Ich empfehle allen Jugendlichen im Alter von 16 bis 20 Jahren, sich für den Jugendlandtag zu bewerben. 

Selbst wer denkt, Politik sei langweilig oder irrelevant, wird überrascht sein, wie spannend, wichtig und wirkungsvoll demokratische Prozesse tatsächlich sind. Dieses Wochenende hat mir gezeigt: Demokratie lebt davon, dass wir uns einbringen – und genau dazu bietet der Jugendlandtag die perfekte Gelegenheit.

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