MINT-EC Camp: Von digital zu real – Wie ein Prototyp entsteht

Mint Camp2Genau damit sollten Janine Görlitz, neun andere Camp Teilnehmer und ich, Lennart Klüner, uns in vier Tagen vom 30.08. bis zum 02.09.21 beschäftigen. Nach einer langen Zugfahrt kamen Janine und ich ohne eine nennenswerte Verspätung in Freiberg in Sachsen an. Schon im Zug nach Freiberg trafen wir einige unserer Mitstreiter und sofort war klar: Das
Camp würde eine tolle Zeit werden.

An der Universität wurden wir von Mitarbeitern der Professur für additive Fertigung begrüßt und erhielten einen ersten Einblick in die Themen CAD (computergestütztes Zeichnen von 3D-Objekten), Arten von Prototypen und deren Fertigungsverfahren. Nach dieser kleinen Vorlesung begann der praktische Teil des Camps.

Damit verbrachten wir den restlichen Nachmittag, lernten das CAD-System Siemens NX kennen und designten mit Unterstützung von unseren Workshopleitern erste kleine Bauteile. Diese wurden trotz unserer häufigen Nachfragen nicht müde, uns über das gesamte Camp zu unterstützen und zu helfen. Der Abend endete in der Freiberger Innenstadt mit einem leckeren Abendessen, dem ersten und letzten Kennlernspiel und schließlich mit vielen Runden „Werwölfe vom Düsterwald“ in unserer Unterkunft.

 

MINT CampMINTCampMINT Camp 3

Am nächsten Tag starteten wir unser eigenes kleines Projekt. Aufgabe war es, das Innere eines kleinen Schwibbogens mit unseren eigens designten 3D-Objekten zu füllen. Über den Vormittag hinweg entwickelten wir Ideen und versuchten diese umzusetzen. Gegen Mittag wurden unsere Modelle nach Dresden ins Prototypenzentrum zum Druck geschickt. Für uns ging es nach dem Essen in der Uni-Mensa in die Freiberger Mineralien Sammlung Terra Mineralia. Die von der Sammlerin nur nach schönem Aussehen gesammelten Steine waren absolut sehenswert und beeindruckend. Unseren freien Abend verbrachten wir in der Freiberger Innenstadt und natürlich wieder mit vielen Runden Werwölfe.

Der Mittwoch stand ganz im Zeichen der Praxis. Unter der Leitung eines Mitarbeiters des Instituts erfuhr unsere Gruppe, wie aus Miscanthus-Schilf mit Binder-Jetting ein 3D-Druck wird. Vom Sieben des Miscanthus-Pulvers, über das Vorbereiten der 3D-Objekte am Computer zum Druck, bis zur Nachbearbeitung des Druckes durchliefen wir den gesamten Produktionsprozess. So stellten wir einige der Verpackungen für unsere Schwibbögen her.

Am Nachmittag fuhren wir nach Dresden zu einer Betriebsführung im Prototypenzentrum und um unsere gedruckten Modelle abzuholen. Dort wurden uns weitere Verfahren zum 3D-Druck gezeigt und wir erfuhren, wie dieser in der Industrie Anwendung findet.

Unsere Erfahrungen des vergangenen Tages präsentierten wir den anderen am letzten Tag und bekamen einen Einblick in deren Workshops, über 3D-Scanning, 3D-Druck mit Metall und 3D-Druck mit Plastikpulvern. Nach einem letzten Mittagessen in der Mensa endete das Camp und wir kamen trotz Streik bei der Bahn pünktlich zuhause an. Etwas erschöpft, aber auch voller neuer Erfahrungen und Kenntnisse, nach einem tollen MINT-Camp.

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