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Weltmeisterlich wehren am Antonianum

Kampfkunstschule Tetzlaff zu Besuch am Gymnasium Geseke

„Kung-Fu ist eine Kunst und Selbstverteidigung, die aber nur teilweise mit den Jackie Chan Filmen vergleichbar ist“, so Kung-Fu Meister Sven Tetzlaff vor der Q2 des Gymnasiums Antonianum. 
Sven Tetzlaff und seine Lebensgefährtin Melanie Rohden besuchten den Oberstufensportkurs von Sportlehrer Daniel Brink. In drei Doppelstunden lernten die Schülerinnen und Schüler etwas über Schlange und Tiger. Was sich zunächst anhört wie Biologieunterricht, ist allerdings eine renommierte Technik der Kampfkunst Kung-Fu. Die Ausgangsstellung, die zunächst mit angewinkelten Armen diagonal versetzt vor dem Gesicht und mit ausgestreckter Handfläche in Richtung des Gegners dargestellt wird, wirkt zunächst etwas befremdlich. 

„Diese Technik ist hoch effektiv, da sie dem Verteidiger sehr viel Schnelligkeit und Spielraum bietet, um sich den Angreifer vom Hals zu halten.“ , so Lehrmeister Sven Tetzlaff. Neben diesen beiden Techniken gibt es noch weitere Tierstile im Kung-Fu. Die Schülerinnen und Schüler von Sven Tetzlaff, der sich 2017 mit seiner Kampfkunstschule in Soest selbstständig gemacht hat, lernen unter anderem auch noch die Stile des Kranichs, des Leoparden, und des Drachen.
Die Lernenden des Kurses sind begeistert von der technischen Ausführung von Sven Tetzlaff und arbeiten eifrig natürlich auch die verschiedenen Ziele kennen, um sich gegebenenfalls auch selbst verteidigen zu können. „Ich habe gelernt, was Kung-Fu auszeichnet, und mich selbst zu verteidigen. Vor allem kommt es auf Schnelligkeit, technische Ausführung, und den Willen sich zu wehren an,“ so Schüler René Holtkamp. Sven Tetzlaff ist seit Anfang der 90er Jahre in dieser Kampfkunst aktiv. Tetzlaff begeisterte sich für diese Kampfsportart schon damals und hat sie mit Leidenschaft betrieben. Er hat es geschafft über die lokalen Grenzen hinaus seine Sportart auch weiter erfolgreich aus zu üben. „Sven ist vor einigen Jahren Welt- und Europameister im Kung-Fu geworden. Wir haben uns nun auf diesem Wege wieder getroffen. Wir am Antonianum sind natürlich immer darauf bedacht, externe Expertise auch für unsere Schülerinnen und Schüler anzubieten. Hier hat es natürlich mit der Kampfkunstschule Tetzlaff sehr gut funktioniert und wir hoffen noch auf weitere Zusammenarbeit.“, so Sportlehrer Daniel Brink und fügte hinzu: „Unsere Schülerinnen und Schüler profitieren ungemein von dem großen Netzwerk der neuen jungen Sport-Fachschaft, so dass wir auch in Zukunft weiterhin externe Partner akquirieren können und unser Angebot stets erweitern.“

 

 

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