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Peer Gynts wunderbare Abenteuer

Erstellt: Montag, 30. April 2018 Geschrieben von S. Hecker

Mit dieser Überschrift könnte man die Exkursion der fünften Klassen des Antonianums am 26. April 2018 nach Paderborn im Rückblick versehen. Das Reiseziel war für die Schülerinnen und Schüler die Paderhalle. Dort erwartete sie die Nordwestdeutsche Philharmonie unter der Leitung von Mihhail Gerts. Auf dem Programm standen Ausschnitte aus der berühmten Peer-Gynt-Suite von Edvard Grieg. Diese Schauspielmusik des norwegischen Komponisten gehört ganz ohne Frage zu den „Klassikern“ der klassischen Musik. Und so erkannten auch die Kinder recht schnell die eine oder andere Melodie wieder. Besonders anschaulich und spannend wurde das Konzert durch die Moderation von Christian Schruff, der es vollbrachte, die umfangreichen Reisen und Abenteuer Peer Gynts den Schülern durch entsprechende Erläuterungen zur Musik zu verdeutlichen.

Es gab wirklich viel zu erzählen bzw. zu hören. Neben der Hochzeit, auf der Peer mal eben die Braut Ingrid entführte, kamen die Musiker und der Moderator recht schnell auch zur Halle des Bergkönigs, in der die Trolle Peer kurzerhand zu einem von ihnen machen wollten. An dieser Stelle wurde es im Saal richtig aufregend, weil eine der anwesenden Klassen eine szenische Darstellung des Konflikts zwischen Peer und den Trollen auf die Bühne brachte. Dann folgte ein richtig weiter Sprung auf der Landkarte nach Afrika, wo Anitras Tanz – eine marokkanischen Häuptlingstochter, in die sich Peer verliebte – auf die Zuhörer wartet. Die Geschichte ging aber für Peer nicht so gut aus - Anitra stahl ihm all sein Geld und er musste verarmt weiterziehen.

Wer hätte dann gedacht, dass die berühmte Morgenstimmung gar nicht in Norwegen stattfand, sondern in Ägypten, denn auch dort kam Peer vorbei. Nach langer Reise - über 40 Jahre war Peer unterwegs - kehrte er schließlich wieder in seine Heimat zurück und traf dort auf Solveig, die die ganze Zeit auf ihn sehnsüchtig wartete. Auch hier vermochte die Musik eindrucksvoll die Stimmung und Gefühle wiederzugeben.

Zwischenzeitlich wurden den Schülerinnen und Schülern durch wiederum andere Schüler die Instrumente Horn, Oboe und Querflöte sehr anschaulich erklärt und vorgestellt. Ein Konzertbesuch, bei dem man neben der sehr spannenden Geschichte um Peer Gynt auch etwas Neues lernen konnte, bleibt so in guter Erinnerung.

 

 

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