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„Markt der Möglichkeiten“ zwischen Turm und Burgtor

Erstellt: Sonntag, 25. März 2018 Geschrieben von SV

Schon seit dem Jahr 2013 trägt das Gymnasium Antonianum den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

In dem Zusammenhang haben wir, die Schülerinnen und Schüler der Schülervertretung, am Samstag, den 17.März, den „Markt der Möglichkeiten“ in der Wewelsburg besucht, wo wir Erfahrungen mit anderen Schulen mit dieser Auszeichnung „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ teilen konnten. Im Anschluss daran haben wir die einzelnen Stände (Markt der Möglichkeiten, u.a. Polizei Paderborn, Helden e.V) besucht, welche hilfreiche Information zur Prävention von Rassismus und Rechtsextremismus bereithielten und Anregungen zu möglichen Projekten für die Schule gaben. 

Später haben wir uns noch den Vortrag von Dr. Karsten angehört, welcher über rechte Gruppierungen in Frankreich, Österreich und Deutschland berichtete. Anschließend teilten wir und auf und besuchten die dort angebotenen Workshops. Meine Gruppe, bestehend aus Frau Spindler, Nils Schaper und mir (Fabienne Kahr), nahm am Workshop „Toolbox X“ teil und das unter der Leitung von Doreen Wagner. In dem Workshop haben wir uns zunächst mit Werbung auseinandergesetzt, die rassistische, diskriminierende oder sexistische Inhalte zeigten, welche oftmals aber erst nach längerem Betrachten auffielen. Das führt eben dazu, dass die Werbung dennoch öffentlich ausgestrahlt oder plakatiert wurde. Im zweiten Teil des Workshops wurde uns Musik aus der Szene vorgespielt. Bei manchen Liedern wird die rechtsradikale Botschaft direkt deutlich, doch gerade bei fremdsprachigen versteht man nicht direkt, was da eigentlich gesungen wird. Gerade das ist fatal, wenn man Lieder hört, man jedoch gar nicht genau weiß, wie da eigentlich der Text lautet. Im dritten Teil wurde uns Kleidung rechter Extremisten vorgeführt und erklärt, welche Zeichen und Symbole diese tragen. Das diente vor allem dazu, uns zu zeigen, woran man Rechtsextremisten im alltäglichen Leben erkennen kann. Die andere Gruppe besuchte einen Workshop zu (Cyber-)Mobbing, welchen Helden e.V. gehalten haben. Dieser Workshop bot Erkenntnisse zur Prävention und der Entstehung von Mobbing. Viele Anregungen und Methoden könnten wir für unseren schulischen Alltag erlernen.                                                                                         

Nach dem Workshop entschieden wir uns dazu, auch an unserer Schule Seminare zur Aufklärung über Rassismus und Rechtsextremismus anbieten zu lassen, was dann vor allem die 9. Klassen betreffen würde.