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Antonianer besuchen MINT400-Forum in Berlin

Erstellt: Donnerstag, 08. März 2018 Geschrieben von Maite Köthemann und Maximilian Gravendyk

Vom 22. bis zum 24. Februar haben Maite, Erik, Christian und ich das Hauptstadtforum MINT400 in Berlin besucht. Nach unser Ankunft gegen Mittag startete die Bildungsmesse auf dem Campus des Max-Delbrück-Centers für Molekulare Medizin (MDC). Nachdem wir dort auch die Teilnehmer der Workshops für den nächsten Tag trafen, gab es die ersten Begrüßungsworte und einen Vortrag, wie die Mathematik Anwendung in der Krebsforschung findet.

Nach einer kurzen Kaffee- und Kuchenpause starteten dann die Fachvorträge, die man vorher wählen sollte. Ich besuchte den Fachvortrag Informatik mit SNAP!, den der Entwickler der Scratch ähnlichen Entwicklungsumgebung gehalten hat. Es ging um die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten dieser "einfacheren" Sprache der Informatik, mit der man trotz der Einfachheit und fehlenden Syntax dasselbe wie mit herkömmlichen Programmiersprachen machen kann, wenn nicht sogar mehr. Ein weiterer Fachvortrag handelte von den Meilensteinen in der Gen-Forschung und Gen-Therapie, welcher sehr interessant war und gut die Arbeit des MDC darstellte.

Nachdem wir uns also in einer Stunde vieles interessantes anhören durften, war der Abend für einen Teil der Teilnehmer zu Ende, da der Rest des Abends zum Beispiel zur Erkundung von Berlin genutzt werden konnte. Die Go Digital Night by SAP Young Thinkers begann dann für uns um 19 Uhr. Diese Veranstaltung konnten wir, anders als im letzten Jahr, noch besuchen. Im Mittelpunkt stand die Programmierumgebung SNAP!. Im Verlaufe des Abends sollten die ca. 200 Teilnehmer entweder selbstständig oder unter Anleitung etwas mit und in SNAP! programmieren, sei es eine einfache Anwendung wie z.B. in Scratch oder ein rekursiver Aufruf.

Man konnte an dem Abend nach Lust und Laune verschiedene Workshops besuchen. Entweder man ging zum freien Programmieren und durfte weitestgehend frei sein Programm schreiben, konnte aber jederzeit andere um Hilfe bitten. Außerdem konnte man eine Hardware Gruppe besuchen und benutzte SNAP! um auch hardwareorientiert seine Ergebnisse sehen zu können. Andere Gruppen waren unter anderem: Robotik, Turtle Stich, Beetle Block und B.Model Canvas. In B.Model Canvas lernte man die "Grundlagen" dafür wie man ein StartUP Gründen könne.

Am Freitag ging es dann morgens in Richtung der verschieden Firmen und Partner der MINT-EC bei denen die verschiedenen Workshops stattfanden. Erik, Christian und Ich besuchten den Workshop "Praxisnahe Informatik im IT-Systems Engineering". In diesem vom Hasso-Plattner-Institut angebotenem Workshop ging es darum einen Calliope (einen kleinen Mini PC, vergleichbar mit einem Arduino) zu programmieren. Damit sollten wir dann ein Spiel programmieren. Im 2. Teil des Workshops nach dem Essen in der Mensa auf dem Campus, sollten wir dann noch eine Erweiterung für unser Spiel einbauen.

Maite besuchte mit ihrer Gruppe das DESY in Zeuthen und erfuhr dort viel über Teilchenphysik und kosmische Strahlung, indem zum Beispiel eine Nebelkammer gebaut wurde. Des Weiteren gab es noch viele nützliche Informationen zum Physikstudium und zur Arbeit am DESY.

Am Abend des Freitags gab es dann die Abschlussveranstaltung wieder im MDC. Den Abend moderierte Shary Reeves, bekannt aus "Wissen Macht Ah". Am Anfang gab es eine weitere Keynote Speech über Blockchain, die aus meiner Sicht interessanter war, als die am Vorabend. Weiterhin wurden auch die Gewinner des RACI(Royal Australien Chemical Institute) geehrt, sowie wurden die Gewinner des MINT-EC SchoolSlam gewählt. Für die Musik am Abend sorgte ein Freestyle Rapper. Danach gab es dann noch Abendessen und es wurden weitere Bekanntschaften geschlossen.

Danach war die MINT400 offiziell vorbei.

Wir vier blieben dann aber noch wie viele andere am Samstag länger in Berlin und haben uns noch ein wenig die Stadt angeguckt.

Am Abend fuhren wir dann zurück mit vielen neuen Informationen für unsere Studienwahl aber auch mit Kontakten zu Schülern, die unsere Interessen teilen.

Insgesamt waren es drei sehr schöne Tage in Berlin und wir können nur jedem empfehlen, die MINT400 in den folgenden Jahren zu besuchen!