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Frühlingsfestzug zur Geseker Stadtgeschichte – Fünftklässler verwandeln sich in „Rittersleute“

Erstellt: Dienstag, 16. Mai 2017 Geschrieben von T. - M. Aldenhoff

Bei strahlendem Sonnenschein zogen am Gösselkirmessamstag die Teilnehmer des Frühlingsfestzuges durch die gut besuchte Geseker Innenstadt. Die aufwändig gestalteten Wagen und ihre einfallsreich verkleideten Fußgruppen stellten passend zum diesjährigen Stadtjubiläum „Historische Ereignisse der Geseker Stadtgeschichte“ dar. Unter ihnen war auch ein großer, munterer Tross Rittersleute – unsere Schülerinnen und Schüler der Klassen 5c, 5d und 5e.

Weitere Fotos des Umzugs

Die Vorbereitung des Umzuges fand im Kunstunterricht statt: „Wir haben uns überlegt, welche Kostüme wir brauchen und haben dann die Ideen gemeinsam umgesetzt.“ (Annika, 5e). „Das Thema hat mir gut gefallen, weil wir verschiedene Möglichkeiten hatten, uns zu verkleiden.“ (Amelie, 5e). Hauptsächlich waren Ritter, Könige, Prinzessinnen, Mägde und Fahnenträger vertreten, begleitet von einem Pferd und einem Drachen. „Die Vorbereitung war teils chaotisch, weil wir viele verschiedene Materialien brauchten und an vielen Projekten gleichzeitig arbeiteten.“ (Remo, 5e). So entstanden z. B. eigens entworfene Klassenwappen, die gemeinschaftlich auf selbst erstellte Fahnen, Rüstungen und Schilde gezeichnet und gemalt wurden. Die Ergebnisse überzeugten – das Chaos hat sich gelohnt!

Zur Freude der Fünftklässler spendierte die Stadt ihnen als Dankeschön für ihre Teilnahme jeweils zwei Freifahrten in Karussells auf der Gösselkirmes! Auch zum Umzug äußerten sich die Rittersleute selbst im Nachhinein meist positiv: „Ich mochte es, durch die vollen Straßen zu laufen. Der Umzug war sehr gut besucht und viele Leute haben uns gesehen.“ (Greta, 5e). „Generell war die Stimmung toll und das Wetter war schön. Aber teils war es fast zu warm und anstrengend, denn die Strecke war lang!“ (Mathilde, 5e). Doch noch etwas anderes erschwerte unseren Rittern, Königen, Prinzessinnen und Gefolge den Marsch durch die Stadt: als Fußgruppe direkt hinter der mittelalterlichen Miniponyherde waren größte Konzentration und ein wachsamer Blick auf die Straße gefragt…